Das Erdbeer-Margarita-Rezept
mit frischen Erdbeeren
Einen Salz-Zucker-Rand herstellen: Einen Teelöffel grobes Salz mit einem Teelöffel Zucker vermischen, mit einer Limettenspalte außen am Glasrand entlangfahren und das Glas durch die Mischung drehen.
Die Erdbeeren halbieren, mit dem Zuckersirup in den Shaker geben und fein zerstoßen, bis keine ganzen Stücke mehr vorhanden sind.
Tequila, Triple Sec und Limettensaft hinzugeben, den Shaker mit Eis füllen und 15 Sekunden kräftig shaken.
Durch ein feines Sieb doppelt in das Margaritaglas abseihen, damit Kerne und Fasern zurückbleiben.
Eine eingeschnittene Erdbeere an den Rand stecken und sofort servieren.
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Die Geschichte
Die Erdbeer-Margarita hat keinen Erfinder mit Namen und Jahreszahl. Sie gehört zu den Fruchtmargaritas, die in den Vereinigten Staaten aufkamen, als sich die Margarita dort zu einem der meistbestellten Cocktails entwickelte und der Mixer und später die Maschine für die Frozen Margarita das Hinzufügen von Früchten erleichterten. Erdbeere wurde dabei zu einer der festen Geschmacksrichtungen. Die Frucht selbst hat eine überraschende Geschichte. Die große Gartenerdbeere, die wir heute essen, entstand im achtzehnten Jahrhundert in Frankreich aus einer Kreuzung einer nordamerikanischen und einer chilenischen Wildart. In den Niederlanden werden Erdbeeren vom Frühjahr bis in den Herbst im Gewächshaus und im Freiland angebaut. Dadurch ist diese Margarita hier eine der einfachsten Fruchtvarianten, die man mit frischen Früchten zubereiten kann.
Das richtige Glas
Die Erdbeer-Margarita wird straight up, also ohne Eis, in einem Margaritaglas mit 27 bis 28,5 cl serviert. Der breite, flache Kelch bietet Platz für einen Rand aus Salz und Zucker, sodass du bei jedem Schluck etwas von beidem mitbekommst. Mit etwa 14 cl Cocktail ist das Glas schön voll, ohne überzuschwappen, und der Fuß hält deine Hand vom Getränk fern. Stelle das Glas vorher kalt. Wenn du sie frozen servierst, wähle ein größeres Modell mit 33 cl oder mehr. Sieh dir unsere Margaritagläser an.
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Das richtige Werkzeug
Für eine Erdbeer-Margarita brauchst du neben dem Glas einen Boston-Shaker, einen Stößel, einen Jigger zum genauen Abmessen, ein Cocktailsieb, ein feines Sieb zum Doppelsieben und Limettensalz für den Rand. Das sind die Barutensilien, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Barutensilien & Cocktailsets.
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Womit machst du eine Erdbeer-Margarita?
Für eine Erdbeer-Margarita brauchst du Tequila. Bekannte Flaschen sind Cointreau, Don Julio Blanco und Patrón. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, zu welchen Cocktails er passt und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Für die Frozen-Variante verwendest du 120 Gramm tiefgekühlte Erdbeeren und 100 Gramm Crushed Ice im Blender; wie das funktioniert, erfährst du bei der Frozen Margarita. Ein paar Basilikumblätter oder eine Scheibe Jalapeño im Shaker verleihen dem Drink eine erwachsenere Note. Mit Mezcal anstelle der Hälfte des Tequilas wird er rauchig. Die Rumversion mit derselben Frucht ist die Strawberry Daiquiri. Wenn du lieber anderes Obst verwendest, probiere die Wassermelonen-Margarita.
Serviertipp
Wasche die Erdbeeren erst kurz vor der Verwendung und entferne den Blütenkelch erst danach. So gelangt kein Wasser in die Frucht und der Geschmack bleibt konzentriert. Stelle sie eine halbe Stunde vor dem Shaken auf Zimmertemperatur: Kalte Erdbeeren riechen und schmecken weniger intensiv.
Gut zu wissen
Erdbeeren auswählen: Saison und Reife
Wähle Erdbeeren, die bis zum Kelchansatz rot sind. Weiße oder grüne Schultern bedeuten, dass sie zu früh gepflückt wurden, und Erdbeeren reifen nach der Ernte nicht weiter. Rieche an der Schale: Eine reife Erdbeere kannst du riechen, ohne die Nase hineinzustecken. Mittelgroße Früchte sind oft aromatischer als die allergrößten. Niederländische Erdbeeren aus dem Freiland liegen im Sommer in den Geschäften; außerhalb der Saison sind Erdbeeren aus dem Gewächshaus oder tiefgefrorene Erdbeeren eine gute Wahl. Ist deine Schale sauer oder blass, erhöhe den Zuckersirup auf 1,5 cl.
Stampfen, pürieren oder Sirup
Stampfen im Shaker sorgt für den frischesten Geschmack: Die Frucht wird genau beim Shaken freigesetzt. Vier Erdbeeren von etwa 15 Gramm reichen aus; mehr macht das Getränk dickflüssig. Für eine Gruppe pürierst du die Erdbeeren vorher und verwendest 4 cl Püree pro Glas. Für den intensivsten Geschmack stellst du einen kalten Erdbeersirup her: Schneide 200 Gramm Erdbeeren in Stücke, vermische sie mit 100 Gramm Zucker, lass sie eine Stunde stehen und siebe den roten Saft ab. Verwende 1,5 cl dieses Sirups anstelle der frischen Erdbeeren und des Zuckersirups. Im Kühlschrank hält er sich eine Woche.
Frozen-Erdbeer-Margarita
Für die Frozen-Version verwendest du tiefgefrorene Erdbeeren. Sie werden reif gepflückt, schmecken das ganze Jahr über gleich und kühlen gleichzeitig, sodass du weniger Eis brauchst. Mixe 5 cl Tequila, 2 cl Triple Sec, 2,5 cl Limettensaft, 1 cl Zuckersirup, 120 Gramm gefrorene Erdbeeren und 100 Gramm Crushed Ice kurz auf höchster Stufe, bis die Konsistenz an weichen Schnee erinnert. Die Kälte dämpft den Geschmack, deshalb kommen zusätzlich 0,5 cl Limette hinein. Fülle die Margarita in ein großes Margarita-Glas und serviere sie mit einem Strohhalm. Mehr über die Technik liest du bei der Frozen Margarita.
Salz, Zucker oder beides am Rand
Eine klassische Margarita bekommt einen Salzrand, aber bei Erdbeeren funktioniert eine Mischung aus Salz und Zucker zu gleichen Teilen besser. Das Salz lässt die Erdbeeren vollmundiger und die Tequila milder wirken, der Zucker nimmt der Limette die Schärfe. Nur Zucker macht das Getränk schnell zu süß; nur Salz kann bei sauren Erdbeeren hart wirken. Eine Prise gemahlene, gefriergetrocknete Erdbeeren in der Mischung sorgt für einen rosafarbenen Rand. Führe die Limettenspalte nur außen am Glas entlang, damit keine Körner ins Getränk fallen.
Erdbeer-Margarita für eine Gruppe
Für sechs Gläser pürierst du 250 Gramm Erdbeeren mit 6 cl Zuckersirup. Mische 30 cl Tequila und 12 cl Triple Sec in einem Krug und stelle ihn kalt. Presse kurz vor dem Servieren 12 cl Limettensaft aus und rühre ihn zusammen mit dem Püree unter den Tequila. Shake pro zwei Gläser etwa 28 cl der Mischung mit viel Eis und seih doppelt ab. Bereite die Ränder vorher vor: Ein Glas mit einem trockenen Rand aus Salz und Zucker bleibt stundenlang schön, solange es nicht im Kühlschrank steht, denn dort zieht der Rand Feuchtigkeit an und läuft herunter.
Erdbeer-Margarita ohne Alkohol
Ohne Tequila ersetzt du den Tequila und den Triple Sec durch 5 cl kalten, kräftigen grünen Tee und 2 cl frischen Orangensaft. Limette, Sirup und Erdbeeren lässt du unverändert. Der Tee sorgt für etwas Bitterkeit und Trockenheit, damit das Getränk nicht wie Limonade schmeckt, und der Orangensaft übernimmt die Rolle des Triple Sec. Zerdrücke und shake alles genau wie im Rezept und seih doppelt in ein Glas mit einem Rand aus Salz und Zucker ab. Weitere Ideen für eine Margarita ohne Alkohol findest du bei der alkoholfreien Margarita.
Häufig gestellte Fragen
Was ist in einer Erdbeer-Margarita enthalten?
Eine Erdbeer-Margarita enthält 5 cl Tequila aus 100 Prozent Agave, 2 cl Triple Sec, 2 cl frischen Limettensaft, 1 cl Zuckersirup und vier reife Erdbeeren. Du zerdrückst die Erdbeeren im Shaker, shakt alles mit Eis und seihst es doppelt in ein Margaritaglas mit einem Rand aus Salz und Zucker ab.
Kann man Tiefkühlerdbeeren verwenden?
Ja. Lass sie für die geshakte Version eine halbe Stunde auftauen und zerdrücke sie anschließend; sie geben viel Saft und eine kräftige Farbe ab. Für eine Frozen Margarita mixt du sie gefroren mit und verwendest weniger Eis. Außerhalb der Saison schmecken Tiefkühlerdbeeren oft besser als blasse frische Erdbeeren.
Muss man eine Erdbeer-Margarita abseihen?
Ja, immer doppelt: durch das Sieb des Shakers und anschließend durch ein feines Sieb. So bleiben Kerne, Fasern und Fruchtstücke zurück, und das Getränk kommt glatt ins Glas. Ohne feines Sieb erhältst du einen trüben Cocktail mit Kernen zwischen den Zähnen.
Welches Glas verwendest du für eine Erdbeer-Margarita?
Ein Margaritaglas mit 27 bis 28,5 cl für die geshakte Version, vorab gekühlt und mit einem Rand aus Salz und Zucker. Für eine Frozen-Version nimmst du ein größeres Modell ab 33 cl, damit Platz für einen Strohhalm ist und die Eismasse nicht über den Rand läuft.
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