Das Brandy-Alexander-Rezept
für deinen Tisch
Cognac, Kakaolikör und Sahne mit reichlich Eis in einen Shaker geben.
15 Sekunden kräftig shaken.
In eine gekühlte Coupette doppelt abseihen.
Großzügig frische Muskatnuss darüberreiben.
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Die Geschichte
Der Alexander begann um 1915 als Gin-Cocktail, vermutlich gemixt von Troy Alexander im New Yorker Rector's zu Ehren einer weiß gekleideten Werbefigur – daher die schneeweiße Sahne. Die Variante mit Brandy verdrängte das Original in den Zwanziger- und Dreißigerjahren und wurde zum schicken Absacker der High Society. Berühmt wurde auch die Geschichte von Lennons „lost weekend“ im Jahr 1974, als Harry Nilsson ihn an den Brandy Alexander heranführte – mit legendär turbulenten Folgen im Troubadour-Club. Der Cocktail selbst bewahrte dabei seine Eleganz.
Das richtige Glas
Der Brandy Alexander gehört in eine Coupette mit 20 bis 30 cl: breit genug, damit die Muskatnuss ihr Aroma entfalten kann, elegant genug für den Charakter dieses Cocktails. Die kakaobraune Farbe mit dem darübergeriebenen Gewürz ist pure Herbstpoesie im Kristallglas. Wähle ein Modell mit dünnem Rand, cremige Cocktails trinken sich daraus spürbar leichter. Für den Cognac selbst, pur nach dem Dinner, schau bei unseren Cognacgläsern.
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Das richtige Werkzeug
Für einen Brandy Alexander verwendest du neben dem Glas einen Boston-Shaker, einen Jigger zum genauen Abmessen, ein Cocktailsieb, ein feines Sieb zum doppelten Abseihen und eine Muskatreibe. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
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Variationen & Twists
Das Original mit Gin, der Alexander, ist trockener und einen Versuch wert. Mit Vanilleeis gemixt wird er zu einem festlichen Milkshake, mit einem Espresso dazu zu einem Alexander Affogato. Die Muskatnuss ist nicht verhandelbar: frisch gerieben oder gar nicht. Noch mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Muskatnuss aus der Mühle oder frisch gerieben, niemals aus dem Glas, macht bei diesem Cocktail den Unterschied zwischen schön und unvergesslich. Auch als Blend mit einer Kugel Vanilleeis ein köstliches Weihnachtsdessert.
Gut zu wissen
Alexander oder Brandy Alexander
Der ursprüngliche Alexander von etwa 1915 wird mit Gin zubereitet: zu gleichen Teilen Gin, Crème de Cacao und Sahne. Diese Version ist trockener und würziger, und der Wacholder schneidet auf überraschend frische Weise durch die Sahne. Als Brandy in den 1920er-Jahren populär wurde, verdrängte die Cognac-Version das Original so vollständig, dass die meisten Menschen bei Alexander automatisch an Brandy denken. Beide verwenden jeweils 3 cl der drei Zutaten und dieselbe geriebene Muskatnuss darüber. Wenn du wissen möchtest, warum die Gin-Version einst der Standard war, bereite beide einmal nebeneinander zu.
Brandy oder Cognac: Was nimmt man?
Cognac ist Brandy aus der Gegend rund um die gleichnamige französische Stadt, wird doppelt in Kupferkesseln destilliert und mindestens zwei Jahre in Eichenholz gelagert. Anderer Brandy muss keine dieser Regeln erfüllen. Für diesen Cocktail ist ein VS- oder VSOP-Cognac die naheliegende Wahl: genug Vanille und Trockenfrucht, um sich gegen 3 cl Sahne zu behaupten, ohne einen XO zu opfern, dessen Nuancen ohnehin verloren gehen. Spanischer Brandy de Jerez funktioniert ebenfalls und ist süßer und nussiger. Vermeide billigen Flambierbrandy, denn der bringt vor allem scharfe Alkoholnoten mit.
Dunkler oder weißer Crème de Cacao
Der Unterschied liegt vor allem in der Farbe und kaum im Geschmack. Dunkler Crème de Cacao verleiht dem Cocktail eine hellbraune Farbe, wie Kaffee mit viel Milch, und sorgt für einen etwas volleren Schokoladencharakter. Die weiße Variante ist klar und ergibt ein schneeweißes Glas, was näher an der ursprünglichen Idee liegt: Das Getränk soll nach einer weiß gekleideten Werbefigur benannt worden sein. Beide enthalten meist etwa 24 Prozent Alkohol und sind ungefähr gleich süß. Wähle also danach, wie dein Glas aussehen soll, und reibe in beiden Fällen frische Muskatnuss darüber.
Als Dessert mit Vanilleeis
Die Mengenverhältnisse eignen sich hervorragend für ein Dessert. Gib zwei Kugeln Vanilleeis in eine gekühlte Coupe oder ein Dessertglas und gieße 2 cl Cognac und 2 cl dunkle Crème de Cacao darüber; bestreue alles mit Muskatnuss - das ist ein Abschluss ganz im Stil eines Affogato. Wenn du ihn trinkbar halten möchtest, mixe statt der Schlagsahne eine Kugel Eis mit dem Standardrezept. Um Weihnachten herum passt eine Prise Zimt neben der Muskatnuss gut dazu. Halte die Portion klein, denn mit Sahne, Likör und Eis ist dies ein schweres Dessert.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Brandy Alexander?
Ein Brandy Alexander ist ein cremiger Dessertcocktail aus 3 cl Cognac, 3 cl dunkler Crème de Cacao und 3 cl Schlagsahne, geshakt und mit frisch geriebener Muskatnuss verfeinert. Er wird straight up in einer Coupe serviert und gilt als klassischer Abschluss eines langen Abendessens.
Wie lautet das Rezept für einen Alexander-Cocktail?
Der originale Alexander verwendet Gin anstelle von Cognac: gleiche Teile Gin, Crème de Cacao und Sahne, fünfzehn Sekunden lang mit viel Eis geshakt und doppelt in eine gekühlte Coupe abgeseiht. Zum Schluss frische Muskatnuss darüberreiben. Trockener als die Brandy-Version und definitiv einen Versuch wert.
Wer hat den Brandy Alexander erfunden?
Der Alexander entstand um 1915 in New York, vermutlich gemixt von Troy Alexander im Restaurant Rector's zu Ehren einer weiß gekleideten Werbefigur; daher die schneeweiße Sahne. Die Variante mit Brandy verdrängte das Gin-Original in den Zwanzigern und Dreißigern und wurde zum schicken Digestif.
Was ist der Unterschied zwischen Brandy und Cognac?
Cognac ist Brandy, aber nicht jeder Brandy ist Cognac: Cognac muss aus der gleichnamigen französischen Region stammen und nach strengen Regeln gebrannt werden. Nimm hier eine Flasche, die du auch pur trinken würdest. Serviere ihn in einer Coupe, siehe unsere Champagner-Coupe-Gläser.
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