Rum mit Cola kann jeder, aber ein echter Cuba Libre ist doch etwas anders: guter Rum, frischer Limettensaft, die Limettenschale im Glas und Cola, die ihre Kohlensäure behalten hat. Dieses kleine bisschen zusätzliche Sorgfalt macht aus einem einfachen Mix einen Cocktail mit Geschichte, geboren im Havanna kurz nach der Unabhängigkeit.

Basis: Rum5 ZutatenGlas: Longdrinkglas
Cuba-Libre-Cocktail im Longdrinkglas
CUBA LIBRE ✶ RUM ✶ LONGDRINKGLAS ✶ SHAKE & SERVE ✶

Das Cuba-Libre-Rezept
für deinen Tisch

Wie viele Personen?
Zutaten
1 Person
5 clRum (gold oder dunkel)
12 clCola
1 clfrischer Limettensaft
2 Limettenstücke
Viel Eis
Cuba Libre zubereiten: Schritt für Schritt
1

Ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen.

2

Die Limettenstücke über dem Glas ausdrücken und hineinfallen lassen.

3

Den Rum dazugeben und kurz umrühren.

4

Mit kalter Cola auffüllen und anschließend einmal vorsichtig umrühren.

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Die Geschichte

Havanna, um 1900. Amerikanische Soldaten feierten gemeinsam mit Kubanern das Ende der spanischen Herrschaft, und das neueste amerikanische Importprodukt, Coca-Cola, floss in Strömen. Ein Kapitän soll Rum, Cola und Limette gemischt und mit dem Schlachtruf des freien Kuba angestoßen haben: „¡Por Cuba libre!“ Das Getränk wurde zum Symbol einer neuen Ära und später durch den Song Rum and Coca-Cola der Andrews Sisters weltweit bekannt. Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Baco? Frischer Limettensaft. Ohne ihn ist es für Kubaner schlicht kein Cuba Libre.

Das richtige Glas

Für den Cuba Libre nimmst du ein klassisches Longdrinkglas mit 40 bis 55 cl: hoch genug für eine großzügige Menge Cola und Eis, breit genug für die Limettenviertel. Ein Glas mit Facetten oder Relief fängt das Licht im dunklen Cocktail schön ein. Serviere ihn mit einem Strohhalm oder Rührstäbchen, damit die Limette am Boden weiter ihren Zweck erfüllen kann. Möchtest du ein höheres Glas mit noch mehr Platz für Eis, schau dir unsere Mojito-Gläser an.

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Das richtige Werkzeug

Für einen Cuba Libre brauchst du neben dem Glas einen langen Barlöffel, einen Jigger zum genauen Abmessen, eine Zitruspresse und lange Eisstäbe. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.

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Womit machst du einen Cuba Libre?

Für einen Cuba Libre brauchst du Rum. Bekannte Flaschen sind Captain Morgan und Bumbu. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.

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Variationen & Twists

Mit goldenem Rum und einem Schuss Angostura wird er überraschend vielschichtig. Probiere auch einmal einen 'Cuata': halb Cola, halb Sodawasser für eine trockenere Version. Und wer sich traut: Eine Limettenscheibe mit Schale kurz im Glas anzudrücken, sorgt genau für jene bittere Unternote, die das Original so gut macht. Lust auf mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.

Serviertipp

Verwende einen Rum mit Charakter. Ein goldener oder leicht gereifter Rum macht den Unterschied zu einem gewöhnlichen Baco. Cola aus einer Glasflasche hat die besten Bläschen.

Gut zu wissen

Das Verhältnis von Rum und Cola

Fünf Zentiliter Rum auf zwölf Zentiliter Cola entsprechen ungefähr einem Verhältnis von 1 zu 2,5 - bewusst etwas kräftiger als der übliche Baco in der Gastronomie. In einem 47-cl-Longdrinkglas mit viel Eis kommst du damit auf etwa 10 Prozent Alkohol. Wenn du ihn für einen langen Abend leichter möchtest, nimm 4 cl Rum auf 14 cl Cola. Wichtiger als das genaue Verhältnis ist die Menge an Eis: Fülle das Glas wirklich bis oben hin, denn bei einer nur halb gefüllten Menge schmilzt das Eis schneller und nach zehn Minuten bleibt eine lauwarme, wässrige Cola übrig.

Cuba Libre oder Baco: der Unterschied

Der Unterschied steckt in einer Zutat: 1 cl frischer Limettensaft plus zwei ausgepresste Limettenspalten. Ein Baco ist Rum mit Cola und sonst nichts - genau deshalb schmeckt er so oft fade. Die Säure der Limette durchbricht die Süße der Cola und bringt die Vanille- und Rohrzuckernoten des Rums hervor. Presse die Spalten über dem Glas aus und gib sie hinein, damit auch das Öl aus der Schale dazukommt. Laut Kubanern ist es ohne Limette einfach kein Cuba Libre, und nach einem direkten Vergleich versteht man, warum.

Welchen Rum wählst du?

Weißer Rum geht hinter der Cola nahezu vollständig unter, daher solltest du zu einem goldenen oder leicht gereiften Rum greifen. Ein kubanischer Rum im Alter von drei bis fünf Jahren ist die klassische Wahl und hält den Drink trocken; ein kräftigerer jamaikanischer Rum sorgt dagegen für mehr Banane und Holznoten. Dunkler Rum funktioniert ebenfalls, kommt vom Charakter her dann aber einem Dark 'n Stormy nahe. Für 5 cl pro Glas musst du keine teure Flasche öffnen: Ein guter Rum aus der mittleren Preisklasse für etwa zwanzig Euro macht bereits einen deutlichen Unterschied zu gewöhnlichem weißem Rum.

Alkoholfrei mit 0,0-Rum

Alkoholfreier Rum ist in den letzten Jahren spürbar besser geworden und funktioniert hier gut, weil Cola und Limette einen großen Teil der Arbeit übernehmen. Nimm 5 cl 0,0-Rum, dieselben 12 cl Cola und behalte die Menge an Limettensaft bei. Wenn du keinen 0,0-Rum hast, bereite eine Version mit Cola, reichlich Limettensaft und ein paar Tropfen Vanilleextrakt zu; das kommt dem Rumgeschmack überraschend nahe. Verwende in beiden Fällen Cola aus einer Glasflasche und schenke sie erst kurz vor dem Servieren ein, denn ohne Alkohol fällt eine schale Kohlensäure besonders auf.

Cuba Libre kurz erklärt

Was bedeutet Cuba Libre wörtlich? 'Cuba libre' ist Spanisch für 'freies Kuba', der Leitspruch, mit dem man um 1900 in Havanna auf das Ende der spanischen Herrschaft anstieß. Diese Bedeutung erklärt, warum der Name im Gedächtnis bleibt: Es ist kein Markenname oder Fantasiewort, sondern ein Schlachtruf, der an einem Getränk hängen geblieben ist. In den Niederlanden hört man meist Baco, und das bedeutet wörtlich Rum mit Cola. Wenn du den Cocktail Cuba Libre namentlich bestellst, gehören frischer Limettensaft und zwei ausgepresste Limettenstücke hinein.

Bacardi Cuba Libre: Welche Flasche wählst du?

Bacardi ist die Marke, die die meisten Menschen als Erstes nennen, und das ist nicht verwunderlich: Das Haus wurde 1862 in Santiago de Cuba gegründet. Die weiße Carta Blanca ist die bekannteste Flasche, aber gerade sie geht hinter der Cola unter. Greif lieber zur goldenen Carta Oro oder zu einem anderen leicht gereiften Rum, damit die Vanille- und Holznoten erhalten bleiben, die die Cola zur Geltung bringen. Miss die 5 cl mit einem Jigger ab, statt frei einzuschenken, denn ein großzügiger Schuss macht das Glas so stark, dass die Limette untergeht.

Häufig gestellte Fragen

Was ist in einem Cuba Libre?

Ein Cuba Libre besteht aus 5 cl goldenem oder dunklem Rum, 12 cl Cola, 1 cl frischem Limettensaft und zwei ausgepressten Limettenstücken über einem mit Eis gefüllten Glas. Der frische Limettensaft ist nicht optional: Genau das unterscheidet den Cocktail von einfachem Rum mit Cola.

Was ist der Unterschied zwischen Cuba Libre und Baco?

Ein Baco ist Rum mit Cola, sonst nichts. Ein Cuba Libre enthält zusätzlich frischen Limettensaft und die ausgepressten Limettenstücke im Glas, wodurch Säure und eine leichte Bitterkeit der Schale hinzukommen. Laut Kubanern ist es ohne diese Limette einfach kein Cuba Libre.

Was ist der beste Rum für einen Cuba Libre?

Ein goldener oder leicht gereifter Rum mit Charakter. Weißer Rum geht hinter der Cola zu sehr unter, während ein gereifter Rum Vanille- und Holznoten mitbringt, die die Cola besonders gut zur Geltung bringen. Ein Schuss Angostura macht das Ganze noch etwas vielschichtiger, ohne schwer zu wirken.

In welchem Glas serviert man einen Cuba Libre?

In einem Longdrinkglas mit 40 bis 55 cl Fassungsvermögen, hoch genug für reichlich Eis, Cola und zwei Limettenstücke. Ein Glas mit Facetten oder Relief fängt das Licht im dunklen Drink schön ein. Serviere ihn mit einem Rührstäbchen oder Strohhalm, damit die Limettenstücke am Boden weiterhin ihre Wirkung entfalten: Sieh dir unsere Longdrinkgläser an.

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