Das Aperol-Spritz-Rezept
für deine Tafel
Ein großes Wein- oder Spritzglas großzügig mit Eiswürfeln füllen.
Zuerst den Prosecco eingießen, damit der Aperol nicht am Boden bleibt.
Aperol hinzufügen und mit einem Schuss Sodawasser auffüllen.
Einmal vorsichtig umrühren und mit einer halben Orangenscheibe garnieren.
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Das Aperol-Spritz-Rezept kurz zusammengefasst
Wer einmal das Aperol-Spritz-Rezept kennt, vergisst es nie wieder: 3-2-1. Drei Teile Prosecco (9 cl), zwei Teile Aperol (6 cl) und ein Teil Sodawasser (3 cl), über ein mit Eis gefülltes Glas gegossen. In genau dieser Reihenfolge einschenken: zuerst den Prosecco, dann den Aperol. Die Farben vermischen sich von selbst zu dem charakteristischen Sonnenuntergangsorange. Mit einer halben Orangenscheibe garnieren, fertig.
Der Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem perfekten Spritz liegt in drei Details. Verwende einen Brut- oder Extra-Dry-Prosecco, niemals einen süßen; der Aperol bringt bereits genug Zucker mit. Achte darauf, dass alles eiskalt ist, bevor du einschenkst, denn lauwarmer Prosecco lässt das Eis schmelzen und verwässert das Glas innerhalb weniger Minuten. Und sei großzügig mit Eisblöcken: Ein halbvolles Glas schmilzt schneller als ein volles.
Dieses Aperol-Spritz-Rezept ist bewusst für eine Person geschrieben, aber mit der Personenauswahl oben kannst du es mühelos für den ganzen Tisch umrechnen. Bereitest du ihn für eine Gruppe zu, mische ihn niemals vorab in einem Krug. Schenke ihn pro Glas ein, damit die Perlage erhalten bleibt. Das richtige Glas dazu? Ein Spritzglas oder großes Ballonglas mit etwa 49 cl, wie die Sets in unserer Kollektion Aperol-Spritz-Gläser.
Die Geschichte
Der Spritz stammt aus der Zeit, als österreichische Soldaten im Veneto den lokalen Wein zu kräftig fanden und um einen 'Spritzer' Wasser baten. Die Venezianer entwickelten daraus ihre eigene Version mit Bitterlikör und Perlage. Aperol, 1919 von den Brüdern Barbieri in Padua auf den Markt gebracht, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum prägenden Geschmack dieser Tradition. Der weltweite Durchbruch kam nach 2003, als Campari die Marke übernahm und den Spritz zum sommerlichen Lebensgefühl machte. Inzwischen ist das Getränk auch in den Niederlanden ein fester Bestandteil: Die Spritz-Kategorie wächst jedes Jahr weiter – das ganze Jahr über.
Das richtige Glas
Ein Spritz gehört in ein großes, bauchiges Glas auf Stiel: viel Platz für Eis, Perlage und die strahlend orange Farbe. Ein spezielles Spritzglas mit etwa 49 cl ist ideal, aber ein großzügiges Ballonglas funktioniert genauso gut. Der Stiel hält deine Hand vom Eis fern, sodass das Getränk länger kalt bleibt. In unserer Aperol-Spritz-Kategorie haben wir die besten Gläser bereits zusammengestellt. Ein großes Weinglas auf Stiel erfüllt genau denselben Zweck – schau dafür bei unseren Weingläsern vorbei.
RCR Timeless Spritzglas 49 cl (6 Stück)
RCR Alkemist Gin-Tonic-Glas 58 cl (6 Stück)
Beide Sets zusammen € 89,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Aperol Spritz verwendest du neben dem Glas einen Barlöffel zum Umrühren, einen Jigger zum genauen Abmessen und große Eisblöcke. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 3 Bar-Tools zusammen € 82,80.
Variationen & Twists
Ersetze den Aperol durch Campari für einen bitteren, feuerroten Spritz oder durch Limoncello für die zitronensüße Sommervariante. Select und Cynar verleihen Fortgeschrittenen venezianische Tiefe. Mit 0.0-Bitter und alkoholfreiem Prickeln macht der ganze Tisch mit. Dasselbe Glas, dieselbe Sonne. Noch mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Merke dir 3-2-1: drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda. Schenke in dieser Reihenfolge ein, und dein Spritz hat ganz von selbst den perfekten Farbverlauf. Serviere dazu eine Schale Chips oder Oliven - Aperitivo ist ein komplettes Ritual.
Gut zu wissen
Das 3-2-1-Verhältnis erklärt
Drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda: Das sind 9, 6 und 3 cl. Dieses Verhältnis ist kein Zufall. Der Prosecco sorgt für Volumen und Perlage, der Aperol für Bitterkeit und Farbe, und das Soda verdünnt gerade genug, um die Süße des Likörs zu brechen. Drehst du das Verhältnis zu gleichen Teilen Prosecco und Aperol um, wird der Drink schwer und sirupartig. Lässt du das Soda weg, fehlt ihm Länge. Wenn du ihn weniger süß möchtest, erhöhe zuerst den Prosecco auf vier Teile, bevor du den Aperol anpasst.
Prosecco oder Cava: Was wählst du?
Prosecco ist die offizielle Wahl, und das hat einen Grund: Die Glera-Traube bringt Birnen- und Blütennoten mit, die gut zur Orangenbitterkeit des Aperol passen. Cava ist durch die Flaschengärung trockener und brotiger, wodurch der Spritz straffer, aber auch weniger fruchtig wird. Beides funktioniert, sofern du eine Brut- oder Extra-Dry-Flasche nimmst. Vermeide süßen oder Demi-Sec-Schaumwein, denn dann summiert sich der Zucker im Likör. Noch wichtiger: Die Flasche muss eiskalt sein, sonst schmilzt das Eis zu schnell und der Drink ist innerhalb von fünf Minuten verwässert.
Alkoholgehalt und Kalorien
Im Glas kommst du auf etwa 10 bis 11 Prozent Alkohol. Aperol selbst hat 11 Prozent und Prosecco etwa 11,5, daher ist der Spritz nicht stärker als ein Glas Wein, nur größer. Bei den Kalorien liegst du ungefähr bei 170 bis 190 pro Glas, wobei der größte Teil aus dem Aperol kommt: Er enthält etwa 25 Gramm Zucker pro 100 ml. Wenn du weniger möchtest, erhöhe die Soda-Menge auf 5 cl und reduziere den Aperol auf 4,5 cl. Du verlierst etwas Farbe, aber der Geschmack bleibt unverkennbar.
Eine Karaffe Aperol Spritz für acht Gäste
Für acht Gläser brauchst du eine 75-cl-Flasche Prosecco, etwa 50 cl Aperol und 25 cl Soda. Mische niemals alles im Voraus in einer Karaffe, denn dann ist die Kohlensäure verschwunden, bevor der erste Gast einschenkt. Was funktioniert: Stelle die Flaschen eiskalt, fülle eine große Schale mit Eis, schneide die Orange vorher auf und stelle einen 3-cl-Messbecher bereit. Die Gäste schenken sich dann selbst ein, und das Verhältnis bleibt sichtbar. Wenn du trotzdem eine größere Menge vorbereiten möchtest, mische nur den Aperol mit der Soda und gib den Schaumwein pro Glas dazu.
Was ist Aperol Spritz eigentlich?
Was ist Aperol Spritz? Ein Aperitif aus Bitterlikör, Schaumwein und einem Schuss Sodawasser, serviert über ein Glas voller Eis. Der Name Spritz geht auf das deutsche Wort spritzen zurück, auf die Gewohnheit, Wein mit Wasser zu verdünnen. Wie bereitet man Aperol Spritz zu, wenn man keinen Jigger zu Hause hat? Messe die Zutaten in Teilen mit einem kleinen Glas ab: drei Maß Schaumwein, zwei Maß Likör, ein Maß Soda. Solange das Verhältnis stimmt, stimmt auch der Drink, egal ob du mit einer Espressotasse oder einem Messbecher arbeitest.
Das Aperol-Spritz-Verhältnis anpassen
Das Verhältnis des Aperol Spritz merkst du dir als 3-2-1, und es bleibt auch in einem größeren Glas gleich: Alle drei Teile entsprechend vergrößern, sonst verändert sich der Geschmack. Wer das Aperol-Spritz-Verhältnis genau einhalten möchte, ist mit einem Jigger besser beraten als nach Augenmaß, denn einen farbigen Likör schenkt man schnell zu großzügig ein. Passe das Aperol-Verhältnis nur an, wenn du bewusst etwas anderes möchtest. Mehr Likör macht das Glas dickflüssig, mehr Perlage macht ihn trockener und länger, und zu wenig Eis fällt von allem am schnellsten auf.
Häufige Fragen
Wie macht man einen Aperol Spritz?
Ein großes Wein- oder Spritzglas großzügig mit Eis füllen, zuerst 9 cl Prosecco eingießen, dann 6 cl Aperol hinzufügen und mit 3 cl Sodawasser auffüllen. Einmal vorsichtig umrühren und mit einer halben Orangenscheibe garnieren. Diese Reihenfolge ergibt ganz von selbst den richtigen Farbverlauf.
Was ist der Unterschied zwischen Aperol und Aperol Spritz?
Aperol ist der Bitterlikör selbst, Aperol Spritz ist der Cocktail, den du damit zubereitest. Aperol trinkt man selten pur; im Spritz wird er mit Prosecco und Sodawasser zu einem leichten Aperitif mit etwa 10 Prozent Alkohol verlängert. Kurz gesagt: Das eine ist eine Flasche, das andere ein Glas.
Ist Aperol mit Cava oder Prosecco?
Prosecco ist die klassische und offizielle Wahl. Cava funktioniert prima als Alternative, sofern du eine trockene (Brut-)Flasche nimmst, denn ein süßer Schaumwein macht den Spritz schnell zu süß. Wichtiger als die Herkunft ist, dass die Flasche vor dem Einschenken eiskalt ist.
Was ist der perfekte Aperol Spritz?
Der perfekte Aperol Spritz folgt dem Verhältnis 3-2-1: drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda, über reichlich Eis. In dieser Reihenfolge einschenken, nur einmal umrühren und mit Orange garnieren. In einem Stielglas mit etwa 49 cl servieren, siehe unsere Aperol-Spritz-Gläser.
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