Das Margarita-Rezept
für deinen Tisch
Eine Limettenspalte am Glasrand entlangführen und den Rand in ein Schälchen mit Meersalz tauchen.
Tequila, Triple Sec und Limettensaft 12 Sekunden lang mit reichlich Eis shaken.
Ins Glas doppelt abseihen, straight up oder auf frisches Eis.
Mit einer Limettenscheibe garnieren.
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Die Geschichte
Wie es sich für einen echten Klassiker gehört, beanspruchen Dutzende Menschen seine Erfindung. War es der mexikanische Barbesitzer Carlos Herrera, der ihn 1938 für eine Tänzerin mixte, die gegen alles außer Tequila allergisch war? Oder die Society-Dame Margarita Sames, die ihn 1948 auf einer Party in Acapulco improvisierte? Wahrscheinlich ist die Margarita schlicht die mexikanische Variante des „Daisy“, eines beliebten Cocktailstils mit Zitrusfrüchten und Likör. „Margarita“ ist Spanisch für Gänseblümchen, also Daisy. Wie auch immer: Seit den fünfziger Jahren ist sie nicht mehr wegzudenken.
Das richtige Glas
Das Margaritaglas ist mit seiner breiten, doppelt geschwungenen Schale eine Feier für sich. Der extra breite Rand ist funktional: Daran haftet der Salzrand, und bei jedem Schluck bekommst du genau die richtige Kombination aus Salz und Zitrus. Wähle ein Glas von 27 bis 33 cl, dann ist auch Platz für eine Frozen-Variante aus dem Mixer. Ist das Margaritaglas etwas zu festlich? Eine Coupe funktioniert ebenfalls hervorragend. Bereitest du eine große Menge für eine Feier zu, verwendest du einen Krug aus unserer Krug-Kollektion.
Arcoroc Elegance Margaritaglas 27 cl (6 Stück)
Bormioli Rocco Ypsilon Margaritaglas 33 cl (2 Stück)
Beide Sets zusammen € 67,90.
Das richtige Werkzeug
Für eine Margarita verwendest du neben dem Glas einen Shaker, einen Jigger zum genauen Abmessen, ein feines Sieb zum doppelten Abseihen, eine Zitruspresse und Limettensalz für den Rand. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets. Soll es komplett sein: Es gibt auch ein 6-teiliges Margarita-Cocktailset.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 5 Bar-Tools zusammen € 115,70.
Womit machst du eine Margarita?
Für eine Margarita benötigen Sie Tequila und Likör. Bekannte Flaschen sind De Kuyper und Clase Azul. Auf jeder Getränkeseite erfahren Sie den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas Sie benötigen.
Variationen & Twists
Die Tommy's Margarita ersetzt den Triple Sec durch Agavensirup - milder und noch agavenbetonter. Eine Spicy Margarita mit Jalapeño ist der moderne Favorit, und eine Frozen Margarita aus dem Mixer bleibt ein festlicher Klassiker. Mit Mezcal statt Tequila erhalten Sie eine rauchige, erwachsene Variante. Fruchtige Versionen finden Sie bei der Erdbeer-Margarita und der Wassermelonen-Margarita; mit Grand Marnier wird sie zu einer Grand Margarita, und alkoholfrei wird sie zu einer alkoholfreien Margarita. Mehr Inspiration? Stöbern Sie in mehr als 100 Cocktailrezepten.
Serviertipp
Mischen Sie das Salz für den Rand mit einer Prise Chilipulver (Tajín) für eine spannende mexikanische Note. Nur den halben Rand salzen? Dann kann jeder bei jedem Schluck wählen.
Gut zu wissen
Der Salzrand ohne Kleckern
Führen Sie eine Limettenspalte nur außen am Glasrand entlang, nicht darüber, damit kein Salz in den Cocktail gelangt. Streuen Sie grobes Meersalz auf eine flache Untertasse und drehen Sie das Glas kopfüber durch eine dünne Schicht, denn Andrücken ist nicht nötig. Lassen Sie den Rand eine Minute trocknen, bevor Sie einschenken, damit das Salz haften bleibt. Salzen Sie nur die Hälfte des Randes, damit jeder Gast Schluck für Schluck wählen kann. Grobes Salz funktioniert besser als feines Tafelsalz, das sich sofort auflöst und den ersten Schluck viel zu salzig macht.
Wie viel Alkohol steckt in einer Margarita
Rechne mit etwa 22 Prozent im Glas. Die 5 cl Tequila mit 38 Prozent liefern 1,9 cl reinen Alkohol und die 2 cl Triple Sec mit 40 Prozent weitere 0,8 cl, zusammen also fast 2,7 cl. Nach 12 Sekunden Shaken kommst du auf ein Glas von etwa 12 cl, also gut zwei Standardgläser. Servierst du ihn auf frischem Eis statt Straight Up, sinkt der Alkoholgehalt mit dem Schmelzen des Eises auf etwa 18 Prozent. Die Frozen-Variante aus dem Mixer ist durch die große Eismenge die leichteste von allen.
Klassische, Tommy's oder Spicy Margarita
Das klassische Rezept folgt dem Verhältnis 5-2-2: fünf Teile Tequila, zwei Teile Triple Sec und zwei Teile frischer Limettensaft. Bei der Tommy's Margarita aus San Francisco wird der Likör weggelassen und stattdessen 2 cl Agavensirup verwendet, wodurch die Agave selbst viel deutlicher hervortritt. Die Spicy Margarita enthält zwei bis drei Jalapeño-Scheiben, die du kurz mitshakest, denn nach mehr als fünfzehn Sekunden übernimmt die Schärfe der Paprika alles. Mit Mezcal statt Tequila erhältst du eine rauchige Variante. Alle vier verwenden dieselben Mengen und denselben Salzrand.
Welchen Tequila wählst du
Achte auf dem Etikett darauf, ob dort 100 Prozent Agave steht. Fehlt diese Angabe, handelt es sich um einen Mixto mit bis zu 49 Prozent zugesetztem Zucker, was sich durch einen scharfen, süßlichen Nachgeschmack bemerkbar macht. Blanco oder Silver ist der Standard für die Margarita: ungereift, würzig und mit einem deutlichen Agavengeschmack. Reposado lagert zwei bis elf Monate in Eichenholz und macht den Cocktail runder und vanilliger, was gut zu einem Salzrand mit Chilipulver passt. Añejo ist für diese Kombination zu holzbetont und sollte pur getrunken werden.
Mehrere Margaritas gleichzeitig zubereiten
Wenn du Margaritas für eine Gruppe zubereitest, skalierst du das Margarita-Cocktailrezept einfach mit: pro Person 5 cl Tequila, 2 cl Triple Sec und 2 cl frischen Limettensaft. Presse die Limetten erst kurz vorher aus, denn der Saft verliert innerhalb weniger Stunden seine Frische. Shakе in Portionen von höchstens zwei Gläsern gleichzeitig, sonst schmilzt das Eis, bevor alles richtig kalt ist. Möchtest du die Mischung lieber vorab in einem Krug zubereiten, lass das Eis weg und shake jedes Glas anschließend trotzdem kurz, damit das Verhältnis und die Temperatur stimmen.
Was ist in einer Margarita enthalten und warum
Die Frage, was in einer Margarita enthalten ist, lässt sich kurz beantworten: Tequila aus 100 % Agave, Triple Sec und frischer Limettensaft im Verhältnis 5-2-2. Jede Zutat hat ihre Aufgabe: Der Tequila bringt den würzigen Agavengeschmack, der Triple Sec sorgt mit seiner Orangensüße für Ausgewogenheit und der Limettensaft hält alles frisch und spritzig. Das Meersalz ist nicht im Getränk, sondern am Rand. Wer den Cocktail Margarita zum ersten Mal zubereitet, unterschätzt oft, wie viel Unterschied frisch gepresster Limettensaft im Vergleich zu Saft aus der Flasche macht.
Häufig gestellte Fragen
Was ist in einer Margarita enthalten?
Eine klassische Margarita besteht aus 5 cl Tequila aus 100 % Agave, 2 cl Triple Sec wie Cointreau und 2 cl frischem Limettensaft, mit viel Eis geschüttelt. Dazu kommen ein Salzrand und eine Limettenscheibe. Limettensaft aus der Flasche ist die einzig echte Todsünde unter den Zutaten.
Wie macht man eine originale Margarita?
Fahre mit einer Limettenspalte am Glasrand entlang und tauche ihn in Meersalz. Schüttle 5 cl Tequila, 2 cl Triple Sec und 2 cl frischen Limettensaft zwölf Sekunden lang mit viel Eis und seihe doppelt ins Glas ab, pur oder auf frischem Eis. Mit Limette garnieren; siehe unsere Margaritagläser.
Welchen Tequila verwendet man für eine Margarita?
Wähle immer eine Flasche, auf deren Etikett 100 % Agave steht. Blanco ist frisch und würzig und die klassische Wahl; Reposado wurde im Holzfass gelagert und macht den Cocktail runder und weicher. Wenn du ihn rauchig möchtest, ersetze die Hälfte durch Mezcal und probiere zwischendurch, ob alles im Gleichgewicht bleibt.
Wie macht man eine Spicy Margarita?
Zerstoße zwei oder drei Jalapeño-Scheiben im Shaker, bevor du Tequila, Triple Sec und Limettensaft hinzufügst, und schüttle wie gewohnt. Doppelt abseihen, sonst schwimmen die Stückchen mit ins Glas. Mische das Salz für den Rand mit einer Prise Tajín, dann zieht sich die Schärfe bis zum letzten Schluck.
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