Das Blue-Hawaii-Rezept
für deinen Tisch
Alle Zutaten kurz mit viel Eis shaken.
In ein mit frischem Eis gefülltes Hurricane- oder Tiki-Glas gießen.
Überprüfe die Farbe: leuchtendes Türkisblau.
Mit Ananas, einer Kirsche und - bei diesem Cocktail Pflicht - einem kleinen Schirm garnieren.
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Die Geschichte
Harry Yee, Chefbarkeeper des Hilton Hawaiian Village in Honolulu, wurde 1957 von der Spirituosenfirma Bols gebeten, mit ihrem Blue Curaçao „etwas anzufangen“. Yee, der angeblich auch den kleinen Schirm in der Cocktailwelt eingeführt hat, mixte ihn mit Rum, Wodka und Ananas und benannte das Ergebnis nach dem gleichnamigen Film, der Hawaii bekannt machte. Als Elvis vier Jahre später in Blue Hawaii singend über den Strand lief, war der Cocktail endgültig unsterblich. Nicht zu verwechseln mit dem cremigen Blue Hawaiian, der Kokoscreme enthält.
Das richtige Glas
Der Blue Hawaii ist ein echter Hingucker und verlangt nach einem Glas mit derselben Ausstrahlung: einem Hurricaneglas mit 44 bis 47 cl Fassungsvermögen, in dem das Türkis von oben bis unten strahlt. Die hohe, geschwungene Form lässt die Farbe noch intensiver wirken. Auch ein hohes Tiki- oder Ananasglas passt zum Waikiki-Gefühl, solange es groß, tropisch und ein bisschen übertrieben ist. Ein echtes Tiki-Glas mit Holzschnitzereien findest du bei unseren Tiki-Gläsern.
Royal Leerdam Hurricane-Cocktailglas auf Fuß 44 cl (6 Stück)
Arcoroc Plain Can Cocktailglas 48 cl (6 Stück)
Beide Sets zusammen € 68,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Blue Hawaii brauchst du neben dem Glas einen Shaker, einen Jigger zum präzisen Abmessen, eine Zitruspresse, lange Eisstäbe und Glasstrohhalme. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 5 Bar-Tools zusammen € 119,70.
Womit machst du einen Blue Hawaii?
Für einen Blue Hawaii brauchst du Blue Curaçao. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Mit einem Schuss Kokoscreme wird er zum cremigen Blue Hawaiian. Probiere beide und wähle deinen Strand. Wodka dazu (das Original von Harry Yee) macht ihn kräftiger. Und als Mocktail mit Blue-Curaçao-Sirup ist er auf Kindergeburtstagen der unangefochtene Star. Mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Mit einem Schuss Kokoscreme wird er zum cremigen Blue Hawaiian. Probiere beide und wähle deinen Favoriten. Die blaue Farbe kommt vor einem weißen Hintergrund am besten zur Geltung, also denke beim Servieren an deine Servietten.
Gut zu wissen
Blue Hawaii oder Blue Hawaiian
Zwei Namen, die sich bis auf einen Buchstaben gleichen und trotzdem ein anderes Getränk ergeben. Der Blue Hawaii ist die klare Version: weißer Rum, Blue Curaçao, Ananassaft und Zitrone, türkis und durchsichtig. Der Blue Hawaiian bekommt zusätzlich 3 cl Kokoscreme, wodurch er undurchsichtig, pastellblau und deutlich cremiger wird - irgendwo zwischen diesem Cocktail und einer Piña Colada. Wenn du die cremige Version möchtest, reduziere den Zitronensaft auf 1 cl, denn Kokoscreme und viel Säure vertragen sich nicht. Wenn du ihn in einer Bar bestellst, sag ausdrücklich, welche der beiden Varianten du meinst.
Welcher Rum und welcher Blue Curaçao
Nimm einen neutralen weißen Rum mit etwa 40 Prozent Alkohol; eine schwere jamaikanische Flasche konkurriert mit dem Ananassaft und zieht die Farbe ins Grüne. Beim Blue Curaçao kommt es vor allem auf den Alkoholgehalt an. Der klassische Bols Blue hat etwa 21 Prozent und ist ziemlich süß, während trockenere Varianten von Giffard oder Senior Curaçao mehr Orangenschale erkennen lassen; Letzterer ist das Original und wird mit Laraha-Schale hergestellt. Bleib bei 2 cl: Mehr macht den Cocktail dunkelblau und klebrig, weniger lässt das Türkis hinter dem Gelb des Ananassafts verschwinden.
Als Mocktail für einen Kindergeburtstag
Alkoholfrei funktioniert er überraschend gut, und die Farbe ist für Kinder schon die halbe Party. Ersetze Rum und Curaçao durch 4 cl blauen Sirup auf Orangenbasis oder durch 2 cl alkoholfreien Blue-Curaçao-Sirup, ergänzt mit 2 cl Wasser. Verwende 8 cl Ananassaft und 2 cl Zitronensaft, schüttle alles mit Eis und gieße es über frisches Eis. Das Schirmchen und das Ananasstück sind hier nicht optional. Achte jedoch auf die Dosierung, denn alkoholfreie blaue Sirupe sind oft deutlich süßer als der Likör, den sie ersetzen.
In einem Krug für eine Gruppe
Für acht Gläser mischst du 32 cl weißen Rum, 16 cl Blue Curaçao, 64 cl Ananassaft und 16 cl Zitronensaft in einem Krug. Stelle ihn mindestens eine Stunde kalt und gib kein Eis dazu, denn Schmelzwasser verdünnt die Farbe genauso stark wie den Geschmack. Rühre vor dem Einschenken noch einmal um, weil sich der Ananassaft absetzt. Fülle die Gläser anschließend mit frischem Eis und gieße den Mix darüber. Schneide die Ananas vorher in Stücke und lege die Kirschen und Schirmchen in Schälchen bereit, dann geht das Servieren in einem Durchgang.
Blue-Hawaiian-Rezept mit Kokoscreme
Der Blue-Hawaiian-Cocktail ist der cremige Zwillingsbruder: Du verwendest weiterhin 4 cl weißen Rum, 2 cl Blue Curaçao und 8 cl Ananassaft, gibst 3 cl Kokoscreme hinzu und reduzierst den Zitronensaft auf 1 cl. Schüttle länger und kräftiger als beim Blue-Hawaii-Cocktail, denn die Kokoscreme muss wirklich emulgieren, bevor das Glas gleichmäßig pastellblau wird. Rühre die Kokoscreme zuerst in der Dose glatt, da das Fett oben fest stehen bleibt. Gieße den Drink anschließend über frisches Eis, damit das Schmelzwasser aus dem Shaker die Cremigkeit nicht verdünnt.
Blue-Hawaii-Cocktail mit selbst gemachtem Sour
Das Rezept lässt dich zwischen frischem Zitronensaft und Sweet and Sour wählen, wobei du Letzteres in zwei Minuten selbst zubereitest: Mische gleiche Teile frischen Zitronensaft und Zuckersirup und bewahre die Mischung verschlossen im Kühlschrank auf. Mit Sweet and Sour wird dieser Hawaii-Drink etwas runder und süßer, mit reinem Zitronensaft dagegen spritziger. Bleibe in beiden Fällen bei 2 cl, denn mehr Säure lässt den Ananassaft flach statt frischer schmecken. Probiere den Drink vor dem Garnieren, da sich Ananassäfte in ihrer Süße deutlich unterscheiden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist in einem Blue Hawaii enthalten?
Ein Blue Hawaii besteht aus 4 cl weißem Rum, 2 cl Blue Curaçao, 8 cl Ananassaft und 2 cl frischem Zitronensaft oder Sweet and Sour, mit viel Eis geshakt. Garniert wird er mit einer Ananasspitze, einer Kirsche und einem kleinen Schirmchen. Der Blue Curaçao sorgt für die türkise Farbe.
Was ist der Unterschied zwischen einem Blue Hawaii und einem Blue Hawaiian?
Kokoscreme. Der Blue Hawaiian bekommt einen Schuss Kokoscreme und wird dadurch cremig und undurchsichtig, während der Blue Hawaii klar türkis und frisch bleibt. Ansonsten sind die Zutaten gleich. Probiere beide und entscheide, welchen Strand du meinst: klar und erfrischend oder weich und tropisch.
Wer hat den Blue Hawaii erfunden?
Harry Yee, Chefbarkeeper des Hilton Hawaiian Village in Honolulu, mixte ihn 1957 auf Anfrage von Bols, die etwas mit ihrem Blue Curaçao machen wollten. Er benannte den Cocktail nach dem gleichnamigen Film; als Elvis vier Jahre später Blue Hawaii sang, wurde der Drink unsterblich.
Welches Glas verwendet man für einen Blue Hawaii?
Ein Hurricaneglas mit 44 bis 47 cl lässt das Türkis von oben bis unten strahlen. Die hohe, geschwungene Form lässt die Farbe noch tiefer wirken; ein hohes Tiki- oder Ananasglas funktioniert ebenfalls, solange es groß und tropisch ist. Siehe unsere Hurricanegläser.
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