Aperol
Der orangefarbene Aperitif aus Italien, der den Sommer einläutet. Alles über den Geschmack, den Alkoholgehalt, das echte Aperol-Spritz-Rezept und das Glas, in dem er am besten zur Geltung kommt.

Der italienische Aperitif, den du von den Terrassen kennst
Aperol ist ein italienischer Aperitivo, ein bittersüßer Likör, den man vor dem Essen trinkt, um den Appetit anzuregen. Er wurde 1919 von den Brüdern Luigi und Silvio Barbieri in Padua erfunden und verdankt seinen Namen dem französischen Wort für Aperitif. Die leuchtend orange Farbe und das Rezept mit Orange, Rhabarber und Enzianwurzel haben sich in über hundert Jahren kaum verändert.
Mit 11 % Alkohol ist Aperol eines der leichtesten Getränke in dieser Reihe. Pur wird er selten getrunken: Aperol wurde zum Mischen gemacht, vor allem im Aperol Spritz mit Prosecco und Sodawasser. Seit 2003 gehört die Marke zur Campari Group.
Kurz gesagt
Welche Aperol-Sorten gibt es?
Aperol gibt es nur in einem Rezept. Daneben gibt es trinkfertige Varianten und einige Alternativen mit einem ähnlichen bittersüßen Geschmack.

Aperol
Das Original. Bitter-süß, mit Orange und Kräutern, zum Mischen mit Prosecco gemacht.

Aperol Spritz, trinkfertig
Vorgemischter Spritz in kleinen Flaschen. Nur noch über Eis gießen und eine Orangenscheibe dazugeben.

Aperol-Spritz-Paket
Eine Flasche Aperol und eine Flasche Prosecco in einer Box. Praktisches Geschenk oder ideal für alle, die zum ersten Mal selbst mixen.

Select Aperitivo
Das venezianische Gegenstück: etwas bitterer und kräftiger. Die ursprüngliche Zutat des venezianischen Spritz.

Campari
Großer Bruder aus derselben Familie: röter, bitterer und kräftiger. Campari für einen Negroni, Aperol für einen Spritz.
Für den Spritz gibt es nur eine Wahl: die normale Aperol-Flasche.
Bittersüß, frisch und voller Orange
Orangenschale & Kräuter
Sofort erkennbar: Bitterorange, etwas Rhabarber und eine würzige, fast medizinische Note von Enzian.
Süßer Beginn, bitteres Mittelstück
Zuerst weich und süß, dann kommt die Bitterkeit. Durch den niedrigen Alkoholgehalt leicht im Mundgefühl.
Frisch und leicht bitter
Bleibt nur kurz mit einer trockenen, prickelnden Bitterkeit am Gaumen, die Lust auf den nächsten Schluck macht.
Geschmacksprofil von Aperol pur. In einem Spritz werden Bitterkeit und Süße durch den Prosecco ausbalanciert.
Drei Arten, Aperol zu trinken
Aperol trinkt man immer kalt und fast immer gemischt. Das Glas macht den Unterschied: Ein großes Weinglas hält die Bläschen und das Eis an ihrem Platz.
Aperol Spritz
Das Rezept auf der Flasche: 3 Teile Prosecco, 2 Teile Aperol, 1 Schuss Sodawasser. Ein großes Weinglas mit Eis füllen, in dieser Reihenfolge eingießen und mit einer Orangenscheibe garnieren.
Glas: großes Weinglas →Aperol Soda
Leichter als ein Spritz: 50 ml Aperol mit 150 ml Sodawasser in einem mit Eis gefüllten Longdrinkglas. Frischer, weniger süß und mit weniger Alkohol.
Glas: Longdrinkglas →On the rocks
Pur über einem großen Eiswürfel im Tumbler, mit Orangenzeste. So schmeckst du erst richtig, wie bitter und würzig Aperol eigentlich ist.
Glas: Tumbler →Die besten Cocktails mit Aperol

Aperol Spritz
Aperol, Prosecco und Sodawasser auf Eis. Der Sommer im Glas, in einer Minute fertig.
Negroni
Klassisch mit Campari, aber mit Aperol wird er milder und fruchtiger. Ideal für den Einstieg.
Aperitif-Cocktails
Alle leichten, bittersüßen Cocktails vor dem Essen auf einer Seite.
Italienische Cocktails
Von Spritz bis Sgroppino: die leckersten Rezepte aus Italien, inklusive der passenden Gläser.Alles, was du noch über Aperol wissen wolltest
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