Das Espresso-Martini-Rezept
für deinen Tisch
Bereite einen frischen Espresso zu und lass ihn kurz abkühlen.
Wodka, Kaffeelikör, Espresso und optional Zuckersirup 15 Sekunden lang mit viel Eis extrem kräftig shaken. Dadurch entsteht die Schaumschicht.
Doppelt in ein gekühltes Coupette- oder Martiniglas abseihen.
Lege drei Kaffeebohnen auf den Schaum: Glück, Gesundheit und Wohlstand.
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Die Geschichte
London, die achtziger Jahre. Ein junges Model bat den Starbartender Dick Bradsell um ein Getränk, das sie „wach machen und anschließend umhauen würde“. Die Legende wurde auf mehrere Arten überliefert, doch das Ergebnis ist eindeutig: Bradsell schüttelte Wodka, Kaffeelikör und frischen Espresso zum „Vodka Espresso“, der später in Espresso Martini umbenannt wurde. Jahrzehntelang blieb er ein Geheimtipp, bis die sozialen Medien die fotogene Schaumschicht mit drei Kaffeebohnen entdeckten. Heute ist er laut nahezu jeder Branchenstudie einer der meistbestellten Cocktails der Niederlande.
Das richtige Glas
Der Espresso Martini verdankt die Hälfte seines Charmes der Präsentation: ein tiefbrauner Cocktail mit einer gleichmäßigen, cremefarbenen Schaumschicht in einem Stielglas. Eine Coupe oder ein Martiniglas mit 19 bis 26 cl ist ideal. Die weite Öffnung gibt dem Kaffeearoma Raum und hält die Schaumschicht intakt. Wähle kristallklares Glas, denn bei diesem Cocktail ist der Kontrast zwischen Dunkel und Hell genau das, was du zeigen möchtest. Möchtest du ihn lieber aus einer breiteren Coupe servieren, schau dir unsere Champagner-Coupe-Gläser an.
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Das richtige Werkzeug
Für einen Espresso Martini brauchst du neben dem Glas einen Boston-Shaker, einen Jigger zum präzisen Abmessen, ein Cocktailsieb und ein feines Sieb zum Doppelsieben. Das sind die Barwerkzeuge, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Barwerkzeugen & Cocktailsets.
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Variationen & Twists
Mit Baileys anstelle eines Teils des Likörs wird er cremiger, mit Tequila (und Kaffeelikör) wird er zu einem Mexican Espresso Martini. Cold Brew statt Espresso macht ihn milder und weniger bitter. Ein Vanille- oder Karamellsirup ist völlig in Ordnung, solange der Kaffee frisch ist. Noch mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Verwende Espresso von einer guten Rösterei und schüttle wirklich kräftig: Ohne Kraft keine Crema. Für eine Dessertvariante ersetzt du einen Teil des Wodkas durch Baileys oder Licor 43.
Gut zu wissen
So gelingt dir die Schaumschicht zuverlässig
Die Crema entsteht nicht durch das Rezept, sondern durch die Technik. Frischer Espresso enthält die Öle und feinen Kaffeepartikel, die die Schaumschicht bilden; eine halbe Stunde alter Kaffee liefert kaum noch Schaum. Lass den Espresso daher kurz auf lauwarm abkühlen, aber nicht länger als ein paar Minuten. Schüttle ihn anschließend fünfzehn Sekunden lang wirklich kräftig mit viel großem Eis, denn Kraft und Kälte bestimmen, wie viel Luft hineinkommt. Seihe ihn danach doppelt ab, damit Splitter die Schicht nicht durchstoßen. Lass das Glas zum Schluss dreißig Sekunden stehen, bevor du die Kaffeebohnen darauflegst; der Schaum setzt sich dann aus.
Welchen Kaffeelikör wählst du
Kahlúa ist der Standard und wird am häufigsten verwendet: süß, mit deutlichen Vanillenoten und Rum im Hintergrund. Tia Maria ist trockener und kaffeebetonter und ergibt einen strafferen Cocktail, bei dem du den optionalen Zuckersirup meistens brauchst. Wer es ernst meint, greift zu Mr Black oder einem anderen Cold-Brew-Likör; diese sind deutlich weniger süß und schmecken viel intensiver nach Kaffee, daher solltest du es bei 2 cl belassen und den Sirup weglassen. Ihn nur durch Kaffeesirup zu ersetzen funktioniert nicht, denn der Likör bringt auch Körper und Alkohol mit, die für die Textur sorgen.
Espresso, Cold Brew oder Instantkaffee
Frisch zubereiteter Espresso ist die erste Wahl, und das ist kein Snobismus. Unter Druck extrahierter Kaffee enthält die emulgierenden Öle, aus denen die Schaumschicht entsteht. Cold Brew ist die zweite Option: milder, weniger bitter und säureärmer, aber auch mit deutlich weniger Schaum, daher solltest du ein paar Sekunden länger shaken. Instantkaffee ist eine Notlösung, die überraschend gut funktioniert, wenn du ihn stark anrührst, etwa zwei Teelöffel auf 4 cl heißes Wasser, und anschließend vollständig abkühlen lässt. Filterkaffee ist die schwächste Wahl, denn er ist zu dünn und ergibt einen wässrigen Cocktail.
Alkoholfreier Espresso Martini
Eine gute 0.0-Version ist machbar, erfordert aber etwas mehr Aufbau. Nimm 4 cl frischen Espresso, 2 cl Kaffeesirup oder einen alkoholfreien Kaffeelikör und 4 cl alkoholfreie Spirituosenbasis. Da Alkohol normalerweise für Körper sorgt, helfen ein halber Zentiliter zusätzlicher Sirup oder ein Barlöffel Aquafaba für mehr Stabilität im Schaum. Fünfzehn Sekunden kräftig shaken und doppelt abseihen. Bedenke, dass das Koffein bleibt: Ein doppelter Espresso liefert rund 120 Milligramm, daher ist das für viele Menschen spät am Abend kein sanfter Abschluss.
Esma: derselbe Cocktail, kürzerer Name
Hinter der Bar bestellt man ihn nur selten ausgeschrieben: Dort heißt er einfach Esma. Wenn du nach einem Esma-Rezept suchst, landest du genau bei diesem Rezept. Wodka, Kaffeelikör und frischer Espresso im Verhältnis 4-2-4. Die Abkürzung sagt nichts über die Zubereitung aus: Ein Esma-Cocktail ist ein Espresso Martini, nur kürzer bestellt. Gut zu wissen, wenn du eine Karte liest, auf der nur die Abkürzung steht.
Zutaten für einen Espresso Martini
Was ist in einem Espresso Martini enthalten? Vier Zutaten: 4 cl Wodka, 2 cl Kaffeelikör, 4 cl frischer Espresso und optional 1 cl Zuckersirup. Wie bereitet man einen Espresso Martini genau in diesem Verhältnis zu? Alles fünfzehn Sekunden lang kräftig mit viel großem Eis schütteln und doppelt abseihen. Keine Espressomaschine zu Hause? Auch starker Mokka- oder French-Press-Kaffee funktioniert, allerdings bleibt die Schaumkrone dann dünner.
Häufig gestellte Fragen
Wie macht man einen Espresso Martini?
Bereite einen frischen Espresso zu und lass ihn kurz abkühlen. Schüttle anschließend 4 cl Wodka, 2 cl Kaffeelikör, 4 cl Espresso und optional 1 cl Zuckersirup fünfzehn Sekunden lang extrem kräftig mit viel Eis. Doppelt in eine gekühlte Coupette abseihen und mit drei Kaffeebohnen auf dem Schaum garnieren.
Was ist in einem Espresso Martini enthalten?
Wodka, Kaffeelikör wie Kahlúa und frischer Espresso, optional mit etwas Zuckersirup und drei Kaffeebohnen als Garnitur. In diesem Rezept sind es 4 cl Wodka, 2 cl Likör und 4 cl Espresso. Es ist also keine Sahne enthalten, trotz der cremig wirkenden Schaumkrone obendrauf.
Wie bekommt man Schaum auf einen Espresso Martini?
Der Schaum entsteht durch die Öle des frisch zubereiteten Espressos, die durch kräftiges Schütteln aufgeschlagen werden. Verwende frisch gebrühten Kaffee, schüttle mindestens fünfzehn Sekunden lang mit viel Eis und seihe doppelt ab. Kalter Kaffee aus dem Kühlschrank oder Instantkaffee ergibt so gut wie nie eine feste Crema.
In welchem Glas serviert man einen Espresso Martini?
In einer Coupette oder einem Martiniglas mit 19 bis 26 cl Fassungsvermögen. Die weite Öffnung lässt dem Kaffeearoma Raum und bewahrt die Schaumkrone, während der Stiel den Cocktail kühl hält. Das klare Glas zeigt den Kontrast zwischen Dunkel und Crema: Entdecke unsere Espresso-Martini-Gläser.
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