Das Limoncello-Spritz-Rezept
für deinen Tisch
Ein großes Wein- oder Spritzglas mit Eiswürfeln füllen.
Den Limoncello darübergießen.
Mit Prosecco und einem Schuss Soda auffüllen; einmal umrühren.
Mit einer Zitronenscheibe und nach Belieben etwas Minze garnieren.
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Die Geschichte
Limoncello wird seit Generationen am Golf von Neapel, in Sorrent und an der Amalfiküste aus den Schalen der berühmten, aromatischen Zitronen hergestellt, die dort an den Felsen wachsen. Traditionell trinkt man ihn pur und eiskalt als Digestif aus kleinen Gläsern. Die Spritz-Variante ist eine neuere Entwicklung: Italienische Barkeeper begannen, den Likör mit Prosecco zu mischen, um ein leichteres, längeres Getränk zu kreieren, und die sozialen Medien erledigten den Rest. Seit einigen Jahren ist der Limoncello Spritz weltweit eines der am schnellsten wachsenden Sommergetränke, und er bleibt.
Das richtige Glas
Für den Spritz wählst du ein großes Stielglas mit etwa 49 cl Fassungsvermögen, mit Platz für viel Eis und die strahlend gelbe Farbe. Trinkst du deinen Limoncello außerdem gerne pur? Dann sind kleine, gekühlte Likörgläser unverzichtbar, eiskalt aus dem Gefrierfach, wie an der Amalfiküste. In unserer Limoncello-Kategorie findest du Gläser für beide Servierarten. Für große Stielgläser mit 49 cl kannst du auch unsere Aperol-Spritz-Gläser besuchen.
RCR Timeless Spritzglas 49 cl (6 Stück)
RCR Invino Likörglas 10 cl (6 Stück)
Beide Sets zusammen € 78,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Limoncello Spritz brauchst du neben dem Glas einen Barlöffel zum Rühren, einen Jigger zum genauen Abmessen und große Eisblöcke. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 3 Bar-Tools zusammen € 82,80.
Womit macht man einen Limoncello Spritz?
Für einen Limoncello Spritz brauchst du Prosecco. Bekannte Flaschen sind Villa Massa und Pallini. Auf jeder Getränkeseite liest du den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Auf das Verhältnis kommt es an: Mehr Limoncello macht ihn süßer, mehr Soda trockener. Probiere ihn und passe ihn an. Mit einer Kugel Zitronensorbet darin geht er in Richtung Sgroppino. Ebenfalls schön: ein Zweig frisches Basilikum statt Minze für eine italienische Kräuternote. Lust auf mehr Inspiration? Blättere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Limoncello und Gläser im Gefrierschrank aufbewahren: Je kälter, desto weniger klebrig-süß schmeckt er. Ein Zweig frische Minze oder Rosmarin verleiht dem Spritz eine überraschend würzige Note.
Gut zu wissen
Das Verhältnis 6-9-3 erklärt
Sechs Zentiliter Limoncello, neun Zentiliter Prosecco und drei Zentiliter Soda: Das entspricht eineinhalb Teilen Sprudel auf einen Teil Likör, ergänzt durch einen halben Teil Soda. Der Aufbau weicht bewusst vom Aperol Spritz ab, bei dem der Likör weniger Raum bekommt. Limoncello ist süß und dickflüssig, daher muss der Prosecco ihn buchstäblich anheben, während das Soda das Ganze trinkbar macht. Nimmst du 8 cl Limoncello, bleibt ein Likör mit Sprudel übrig. Fülle das Glas zuerst großzügig mit Eis, gieße dann den Limoncello und erst danach Prosecco und Soda hinein.
Wie viel Alkohol steckt in einem Limoncello Spritz?
Rechne mit 12 bis 13 Prozent im Glas. Die 6 cl Limoncello mit üblicherweise 28 Prozent liefern 1,7 cl reinen Alkohol und die 9 cl Prosecco mit 11 Prozent weitere 1 cl, zusammen fast 2,7 cl. Mit der Soda und dem schmelzenden Eis ergibt sich ein Glas von etwa 22 cl, also mehr als zwei Standardgläser. Damit ist dieser Spritz deutlich kräftiger als ein Aperol Spritz, der auf etwa 10 Prozent kommt. Selbst gebrannter Limoncello mit 32 Prozent oder mehr bringt das Glas schnell in Richtung 15 Prozent.
Limoncello Spritz oder Aperol Spritz
Der gleiche Aufbau, ein anderer Likör und ein anderes Gewicht. Der Aperol Spritz folgt dem Verhältnis 3-2-1 mit 9 cl Prosecco, 6 cl Aperol mit 11 Prozent und 3 cl Soda und bleibt dadurch leicht und bitter. Der Limoncello Spritz verwendet dieselben Mengen, aber der Likör hat 28 Prozent und ist statt bitter süß, wodurch das Glas voller und stärker wird. Geschmacklich stehen Zitrusnoten Kräuterbitter und Orange gegenüber. Wer den Aperol Spritz zu bitter findet, ist hier richtig, und wer einen Kontrast sucht, bleibt beim orangefarbenen Original.
Welchen Limoncello wählst du?
Schau auf dem Etikett nach dem Alkoholgehalt und der Herkunft. Pallini Limoncello aus Amalfi hat 26 Prozent und ist relativ mild, Villa Massa aus Sorrent 30 Prozent und deutlich mehr Zitrusnoten. Beide sind in den Niederlanden weithin erhältlich. Selbst gemachter Limoncello ist oft süßer und kräftiger, reduziere die Menge dann auf 5 cl. Eine gute Flasche ist leicht trüb, weil sich das Zitronenöl nicht auflöst, während glasklarer, leuchtend gelber Limoncello meist Farbstoff und Aroma statt echter Schale enthält. Bewahre die Flasche im Gefrierfach auf, dann hat sie sofort Serviertemperatur.
Verhältnisse für Limoncello Spritz in größerer Menge
Wenn du eine Gruppe bewirtest, hältst du dich einfach an das Verhältnis für Limoncello Spritz: pro Glas 6 cl Limoncello, 9 cl Prosecco und 3 cl Soda, also 2-3-1 Teile. Für sechs Gläser sind das 36 cl Limoncello, 54 cl Prosecco und 18 cl Soda. Gib Prosecco und Soda erst kurz vor dem Servieren dazu, sonst ist der Spritz bereits beim dritten Glas schal. Stelle Flaschen und Gläser vorher kalt und fülle jedes Glas großzügig mit Eis, damit das Verhältnis stimmt, ohne dass sofort Schmelzwasser dazukommt.
Verhältnis für Limoncello Spritz anpassen
Was ist in einem Limoncello Spritz neben Limoncello, Prosecco und Soda enthalten? Nichts, und genau deshalb bestimmt deine Flasche das Endergebnis. Ein Limoncello mit 26 Prozent schmeckt milder als einer mit 30 Prozent, also probiere, bevor du garnierst. Wie macht man einen Limoncello Spritz weniger süß? Wähle einen Prosecco brut statt extra dry, denn Letzterer enthält mehr Restzucker, und gib einen zusätzlichen Schuss Soda dazu. Schmeckt er dagegen wässrig, lag das meist an zu wenig Eis: Ein volles Glas mit Eiswürfeln schmilzt langsamer als ein paar einzelne Würfel.
Häufige Fragen
Was ist in einem Limoncello Spritz enthalten?
Ein Limoncello Spritz besteht aus 6 cl Limoncello, 9 cl Prosecco und 3 cl Sodawasser, über viel Eis gegossen und mit einer Zitronenscheibe und etwas Minze garniert. Mehr Zutaten brauchst du nicht: Der Zitronenlikör bringt sowohl die Süße als auch das Zitrusaroma bereits mit.
Wie bereite ich einen Limoncello Spritz pro Glas zu?
Fülle ein großes Wein- oder Spritzglas mit Eiswürfeln, gieße 6 cl Limoncello darüber, fülle mit 9 cl Prosecco und 3 cl Soda auf und rühre genau einmal um. Garniere mit Zitrone und Minze. Ein Glas mit etwa 49 cl bietet dem Eis genügend Platz; siehe unsere Limoncello-Gläser.
Was ist das richtige Mischverhältnis für einen Limoncello Spritz?
Zwei Teile Limoncello auf drei Teile Prosecco und einen Teil Soda, also 6-9-3 in Zentilitern. Ist er dir zu süß, gieße mehr Soda dazu; soll er vollmundiger werden, etwas mehr Limoncello. Probiere immer, bevor du garnierst, denn Limoncellos unterscheiden sich stark in Süße und Alkoholgehalt.
Womit macht man einen Limoncello Spritz?
Mit Limoncello, Prosecco und Sodawasser sowie viel Eis, einer Zitronenscheibe und frischer Minze. Ein trockener Prosecco brut funktioniert am besten, da der Limoncello bereits für die Süße sorgt; auch Cava geht. Bewahre den Limoncello im Gefrierschrank auf, dann schmeckt er im Glas weniger klebrig-süß.
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