Das Hugo-Spritz-Rezept
für deinen Tisch
Ein großes Weinglas mit Eis, Minzblättern und Limettenscheiben füllen.
Den Holunderblütensirup darübergeben.
Mit Prosecco auffüllen und einen Schuss Sodawasser hinzufügen.
Einmal vorsichtig umrühren und mit einem Strohhalm oder Rührstäbchen servieren.
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Die Geschichte
Anders als die meisten Klassiker hat der Hugo ein genaues Geburtsdatum und einen noch lebenden Erfinder: Der Barkeeper Roland Gruber erfand ihn 2005 im Südtiroler Naturns als Alternative zum allgegenwärtigen Aperol Spritz. Zunächst wollte er ihn „Otto“ nennen, fand aber, dass Hugo schöner klingt. Ursprünglich wurde er mit Zitronenmelissensirup zubereitet, schon bald jedoch mit dem leichter erhältlichen Holunderblütensirup. Über Österreich und Deutschland eroberte der Hugo ganz Europa - der Beweis, dass auch in diesem Jahrhundert noch Klassiker geboren werden.
Das richtige Glas
Den Hugo servierst du in einem großen Weinglas oder Spritzglas auf Stiel mit 49 bis 64 cl Fassungsvermögen. In der bauchigen Schale kommen Minze und Limette schön zur Geltung, und der Prosecco hat genug Platz zum Sprudeln. Ein großzügiges Glas macht den Hugo auch optisch zu dem, was er sein soll: leicht, grün und einladend. Dieselben Gläser kannst du mühelos für jeden anderen Spritz verwenden. Ein großes kugelförmiges Weinglas mit 64 cl eignet sich genauso gut; sieh dir unsere Weingläser an.
RCR Timeless Spritzglas 49 cl (6 Stück)
RCR Melodia Gin-Tonic-Glas 65 cl (6 Stück)
Beide Sets zusammen € 88,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Hugo Spritz verwendest du neben dem Glas einen Barlöffel zum Umrühren, einen Jigger zum genauen Abmessen und große Eisblöcke. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 3 Bar-Tools zusammen € 82,80.
Womit machst du einen Hugo Spritz?
Für einen Hugo Spritz brauchst du Prosecco. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Varianten & Twists
Mit St-Germain-Likör statt Sirup wird er trockener und vollmundiger. Eine Handvoll Himbeeren macht ihn rosa und festlich, eine Gurkenscheibe überraschend frisch. Und als alkoholfreie Variante mit 0,0-Prozent-Schaumwein und Holunderblütensirup ist der Hugo vielleicht der beste Mocktail-Spritz überhaupt. Mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Schlage die Minze kurz gegen deinen Handrücken, bevor du sie ins Glas gibst. So duftet der Hugo schon, bevor du ihn probierst. Mit St-Germain statt Sirup erhältst du eine etwas trockenere, erwachsenere Variante.
Gut zu wissen
Das Verhältnis von Prosecco, Sirup und Soda
In diesem Rezept stehen 12 cl Prosecco 2 cl Holunderblütensirup und etwa 3 cl Soda gegenüber. Das entspricht sechs Teilen Prickelndem, einem Teil Sirup und anderthalb Teilen Soda. Dieses Verhältnis hält den Hugo leicht statt süß. Wer mehr Sirup verwendet, erhält schnell Limonade mit Kohlensäure. Schenke in der Reihenfolge des Rezepts ein: zuerst Eis, Minze und Limette, dann den Sirup, danach den Prosecco und erst zum Schluss das Soda. Rühre anschließend nur einmal um, sonst geht die Hälfte der Kohlensäure verloren.
Der Unterschied zwischen Hugo und Hugo Spritz
Es gibt keinen. Roland Gruber nannte sein Getränk 2005 einfach Hugo, und als die Spritzfamilie in Italien und Deutschland populär wurde, bekam es den Nachnamen Spritz dazu. Derselbe Prosecco, derselbe Holunderblütengeschmack, dieselbe Minze und Limette. In Südtirol bestellst du noch immer einen Hugo, auf niederländischen Terrassen steht häufiger Hugo Spritz auf der Karte, ganz einfach, weil der Gast dann weiß, in welche Kategorie das Getränk gehört. Die Basis variiert allerdings manchmal: Einige Bars verwenden trockenen Weißwein mit Sodawasser statt Prosecco, wodurch eine herbere Variante entsteht.
Wie viel Alkohol steckt in einem Hugo Spritz?
Rund 8 Prozent, damit ist der Hugo eines der leichtesten Getränke auf der Karte. Die 12 cl Prosecco mit etwa 11 Prozent liefern 1,3 cl reinen Alkohol, der Sirup ist alkoholfrei, und Soda sowie schmelzendes Eis verdünnen das Ganze auf ein Glas von etwa 17 cl. Das entspricht ungefähr einem Standardglas, vergleichbar mit einem großen Glas Bier. Verwendest du statt Sirup St-Germain mit 20 Prozent, steigt der Alkoholgehalt auf über 9 Prozent. Eine zweite Runde ist bei diesem Spritz also selten ein Problem.
Holunderblütensirup oder St-Germain
Sirup ist die ursprüngliche Wahl und die günstigste: Eine 50-cl-Flasche kostet ein paar Euro und reicht für fünfundzwanzig Gläser. St-Germain ist ein französischer Holunderblütenlikör mit 20 Prozent Alkohol, hergestellt aus handgepflückten Blüten, und verleiht dem Hugo einen trockeneren und volleren Geschmack. Verwende dann 2 bis 3 cl davon und lasse den Sirup vollständig weg, sonst wird das Ganze zu süß. Achte beim Sirup auf das Etikett, denn Varianten mit viel Zitronensäure schmecken scharf. Ein guter Holunderblütensirup duftet nach Blumen und nicht nach Süßigkeiten, und das schmeckst du auch im Glas.
Häufig gestellte Fragen
Was steckt in einem Hugo Spritz?
Ein Hugo Spritz besteht aus 12 cl Prosecco, 2 cl Holunderblütensirup oder St-Germain, einem Schuss Sodawasser, vier bis fünf Minzblättern und zwei Limettenscheiben, über viel Eis gegossen. Mehr ist es nicht: Die Holunderblüte liefert die blumige Süße, Minze und Limette die Frische.
Gibt es einen Unterschied zwischen Hugo und Hugo Spritz?
Nein, es ist dasselbe Getränk. Hugo ist der ursprüngliche Name, den der Barkeeper Roland Gruber ihm 2005 im Südtiroler Naturns gab, damals noch mit Zitronenmelissensirup. Als die Variante mit Holunderblüten ganz Europa eroberte, kam der Familienname Spritz hinzu. Wenn du einen Hugo bestellst, bekommst du einen Hugo Spritz.
Was steckt in einem Hugo Rosa Spritz?
Der Hugo Rosa ist die rosafarbene Variante: derselbe Holunderblütensirup, Minze und Limette, aber mit Rosé-Prosecco oder einer Handvoll frischer Himbeeren. Die Farbe kommt also vom Obst oder vom Wein und nicht von zusätzlichem Likör. Mischverhältnis und Zubereitung bleiben genau gleich wie beim Original.
Wie macht man Hugo?
Fülle ein großes Weinglas mit Eis, Minzblättern und zwei Limettenscheiben, gieße 2 cl Holunderblütensirup darüber und fülle es mit 12 cl Prosecco und einem Schuss Sodawasser auf. Einmal vorsichtig umrühren, mehr nicht. Ein großzügiger Kelch bringt Minze und die Perlage voll zur Geltung; siehe unsere Aperol-Spritz-Gläser.
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