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Sommerliche Cocktails

Sommerliche Cocktails haben eines gemeinsam: Sie sind lang, kalt und nicht zu süß, sodass man sie draußen trinken kann, ohne dass sie schwer wirken. Unten beginnst du mit einem Wassermelonen-Cooler, dem Rezept, mit dem du in fünf Minuten eine Karaffe füllst, und danach liest du, wie du mit Eis, Zitrusfrüchten und frischem Obst den Rest deines Sommers gestaltest.

Basis: Weißer Rum4 RezepteGlas: Longdrinkglas
Sommerliche Cocktails Cocktail im Longdrinkglas
SOMMERLICHE COCKTAILS ✶ RUM UND FRÜCHTE ✶ LONGDRINKGLAS ✶ SHAKEN UND SERVIEREN ✶

Wassermelonen-Cooler
das Rezept für den Anfang

Für wie viele Personen?
Zutaten
1 Person
6 clfrischer Wassermelonensaft
2 clfrischer Limettensaft
1 clZuckersirup
6 clMineralwasser
ZweigMinze und Wassermelone
Viel Eis
Sommerliche Cocktails zubereiten: Schritt für Schritt
1

Ein Stück Wassermelone ohne Schale pürieren und den Saft abseihen; aus etwa 150 Gramm Fruchtfleisch erhält man 6 cl.

2

Den Rum, den Wassermelonensaft, den Limettensaft und den Zuckersirup fünfzehn Sekunden lang mit Eis schütteln.

3

Alles in ein bis zum Rand mit Eiswürfeln gefülltes Longdrinkglas abseihen.

4

Mit Mineralwasser auffüllen, einmal umrühren und mit einem Minzzweig und einer Wassermelonenspalte garnieren.

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Warum Sommergetränke lang sind

Sommergetränke sind fast immer Longdrinks, und das ist kein Zufall. Bei warmem Wetter trinkt man schneller, und ein kurzer Cocktail mit 8 cl und vierzig Prozent Alkohol ist dann keine gute Idee. Indem man dieselbe Getränkemenge mit Saft, Soda und viel Eis verlängert, hält man dasselbe Glas länger in der Hand, und es bleibt bis zum letzten Schluck kalt. Der zweite Grund ist der Geschmack: Frisches Obst und Zitrusfrüchte brauchen Raum, um sich zu entfalten. Ein Mojito in einem kleinen Glas ist einfach ein anderes Getränk.

Das richtige Glas

Ein Longdrinkglas mit 35 bis 47 cl ist das Arbeitstier des Sommers: hoch genug für eine volle Ladung Eis, schmal genug, um die Kohlensäure zu halten. Wähle lieber ein gerades Modell statt eines sich nach oben verjüngenden Glases, denn gerade Wände halten die Eiswürfel an ihrem Platz, sodass sie langsamer schmelzen. Dicke Böden helfen ebenfalls, weil sie die Wärme deiner Hand abhalten. Für die tropische Seite der Saison, zum Beispiel eine Piña Colada, nimm ein breiteres Glas aus unseren Hurricane-Gläsern.

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Das richtige Werkzeug

Für sommerliche Cocktails verwendest du neben dem Glas einen Boston-Shaker, einen Jigger zum präzisen Abmessen, ein Cocktailsieb, ein feines Sieb zum doppelten Sieben und eine Zitruspresse. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unserer Bar-Tools- & Cocktailsets-Kollektion.

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Womit machst du diese sommerlichen Cocktails?

Für diese sommerlichen Cocktails brauchst du Ouzo. Bekannte Flaschen sind Malibu und Safari. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie das Getränk schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.

Flasche Ouzo 12 70 cl

alle Marken und Geschmacksrichtungen

Flasche Malibu Coconut 70 cl

21% · 3 Geschmacksrichtungen

Flasche Safari 70 cl

20% · Geschmack, Cocktails und Glas

Flasche Malibu Watermelon 70 cl

21% · Wassermelone

Flasche Licor 43 Horchata 70 cl

16% · Erdmandel

Flasche Absolut Watermelon 70 cl

38% · Wassermelone

Variationen & Twists

Wassermelone lässt sich leicht ersetzen: Erdbeere, Pfirsich oder Melone funktionieren mit denselben Mengenverhältnissen. Tausche den Rum gegen Gin aus, dann wird der Cooler würziger; mit Tequila erhältst du eine salzige Note, die gut zu Wassermelone passt. Wenn du ihn ohne Kohlensäure möchtest, lass das Mineralwasser weg und schüttle alles kurz. Du erhältst ein kleineres, intensiveres Glas. Eine Variante nur mit Obst findest du beim Wassermelonen-Cocktail.

Serviertipp

Stelle die Gläser eine halbe Stunde in den Gefrierschrank und fülle sie bis zum Rand mit Eis. Wenn du sie nur halb füllst, schmilzt das Eis schneller. Schneide das Obst erst, wenn die Gäste da sind; Wassermelone verliert innerhalb einer Stunde ihr Aroma und wird an den Rändern dann wässrig.

Gut zu wissen

Eis leistet die meiste Arbeit

Bei erfrischenden Cocktails leistet Eis mehr Arbeit als das Getränk selbst. Ein volles Glas Eis schmilzt langsamer als ein halbvolles, weil die Würfel einander kühl halten; wer mit Eis spart, bekommt also gerade einen lauwarmen, verwässerten Cocktail. Verwende große Würfel im Glas und kleinere im Shaker, denn dort darf ruhig etwas schmelzen. Bereite das Eis aus gefiltertem Wasser zu und bewahre es abgedeckt auf, sonst nimmt es den Geruch deines Gefrierschranks an. Und fülle nach, sobald das Glas halb leer ist.

Was du unter Sommer-Cocktails findest

Wenn du nach Sommer-Cocktails suchst, bekommst du grob drei Gruppen angezeigt. Die erste ist der fruchtige Sour: Rum oder Gin, Zitrusfrüchte, Sirup und frisches Obst, geschüttelt und über Eis gegossen. Die zweite ist die Spritz-Familie, bei der die Kohlensäure die Arbeit übernimmt und du kaum etwas abmessen musst. Ein Aperol Spritz gehört dazu. Die dritte ist die tropische Ecke mit Kokos und Ananas, deren bekanntestes Beispiel die Piña Colada ist. Alle drei funktionieren draußen, sofern du genug Eis hast.

Geschüttelt mit frischem Obst

Frisches Obst im Shaker erfordert zwei Dinge: kräftig schütteln und anschließend abseihen. Weiches Obst pürierst du zuerst und siebst den Saft, sonst bleiben Fruchtfasern zurück, die oben auf deinem Cocktail schwimmen. Minze zerdrückst du nicht mit einem Stößel, sondern drückst sie einmal zwischen deinen Händen an. So wird das Öl freigesetzt, ohne dass die bitteren Blätter zerquetscht werden. Miss mit einem Jigger ab, besonders beim Sirup, denn ein halber Zentiliter zu viel ist bei Obst sofort bemerkbar. Unsere Cocktailshaker findest du gesammelt, mit Barlöffeln und Sieben daneben.

Alkoholfrei und trotzdem vollmundig

Ein alkoholfreier Cooler braucht etwas mehr, sonst bleibt er Limonade. Ersetze den Rum durch 4 cl kräftigen kalten Tee oder alkoholfreien Rum und lass Zitrusfrüchte und Sirup unverändert. Die Säure leistet den größten Beitrag. Eine Prise Salz lässt die Frucht runder schmecken und ahmt die Fülle nach, die Alkohol normalerweise verleiht. Unser Virgin Mojito folgt demselben Prinzip, und die Übersicht mit Mocktails bietet dir weitere Rezepte für alle, die nicht trinken. Serviere sie im selben Glas wie den Rest, dann fällt der Unterschied niemandem auf.

Für einen ganzen Garten

Draußen schenkt man selten nur ein Glas ein, und dann ist eine Karaffe praktischer als ein Shaker. Alles ohne Kohlensäure kannst du im Voraus mischen: Spirituose, Sirup und Saft im sechsfachen Verhältnis des Rezepts in einer verschlossenen Karaffe im Kühlschrank. Frische Zitrusfrüchte presst du erst am selben Tag aus, denn sie verlieren innerhalb eines Tages ihre Frische. Eis und Sodawasser gibst du erst ins Glas, sonst hast du nach einer halben Stunde lauwarmes Wasser. Stell eine Karaffe Wasser daneben und beschränke dich auf ein oder zwei Gläser pro Gast.

Vier Rezepte für die Saison

Die vier folgenden decken den Sommer ab. Der Mojito wird am häufigsten gewünscht: Rum, Minze, Limette und Soda, und er funktioniert nur mit frischer Minze. Der Aperol Spritz ist der leichteste und einfachste für eine Gruppe. Der Wassermelonen-Cocktail kommt dem Cooler weiter oben am nächsten, und die Piña Colada ist der einzige, den du mixt. Beginne mit dem Mojito; daran lernst du am meisten über Ausgewogenheit. Hast du eine gemischte Gruppe, mach zwei mit Alkohol und zwei ohne; die Verhältnisse bleiben gleich.

Häufig gestellte Fragen

Welche erfrischenden Cocktails passen zu warmem Wetter?

Lange Cocktails mit viel Eis und Zitrusfrüchten: ein Mojito, eine Paloma oder der Cooler weiter oben. Gemeinsam ist ihnen ein niedriger Alkoholanteil pro Glas und eine kräftige Säure, denn Säure fühlt sich kühler an als Süße. Vermeide Sahne und schwere Liköre; sie liegen schwer, sobald die Temperatur über zwanzig Grad steigt.

Welches Glas verwendest du für sommerliche Cocktails?

Ein Longdrinkglas mit 35 bis 47 cl für fast alles: hoch, gerade und mit Platz für eine volle Ladung Eis. Sieh dir unsere Longdrinkgläser an. Für tropische Cocktails mit Kokos oder Ananas nimmst du ein breiteres Glas und für einen Spritz ein großes Weinglas.

Kannst du sommerliche Getränke im Voraus zubereiten?

Alles ohne Kohlensäure und Eis kannst du bis zu einem Tag im Voraus mischen und abgedeckt kalt aufbewahren. Frische Zitrusfrüchte gibst du erst am selben Tag hinzu. Eis, Mineralwasser und Garnitur gehören ins Glas, nicht in die Karaffe; sonst schenkst du innerhalb einer halben Stunde lauwarme Cocktails aus.

Wie viel Wassermelone brauchst du für 6 cl Saft?

Etwa 150 Gramm Fruchtfleisch ohne Schale und Kerne. Kurz pürieren und durch ein feines Sieb passieren; übrig bleibt klarer rosafarbener Saft. Eine halbe mittelgroße Wassermelone ergibt genug für eine Karaffe mit sechs Gläsern. Der Saft hält sich einen Tag im Kühlschrank, danach verliert er sein Aroma.

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