Das Sangria-Rezept
für deinen Tisch
Die Früchte mit dem Zucker und dem Brandy in einen Pitcher geben und 15 Minuten ziehen lassen.
Den Wein und den Orangensaft dazugeben und umrühren.
Mindestens 2 Stunden (am besten über Nacht) abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Mit viel Eis und einem Schuss Mineralwasser servieren; in jedes Glas etwas Obst geben.
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Die Geschichte
Schon in der Römerzeit mischten die Bewohner der Iberischen Halbinsel ihren Wein mit Wasser, Kräutern und Früchten. Wein war sicherer als Wasser. Der Name leitet sich von „sangre“, Blut, ab - wegen der tiefroten Farbe. Jahrhundertelang war Sangria einfach das, was bei Familienfeiern in der Karaffe war, bis sie auf der Weltausstellung 1964 in New York, wo der spanische Pavillon sie Amerika vorstellte, bekannt wurde. Seitdem ist Sangria weltweit ein Synonym für den spanischen Sommer. In Spanien selbst trinkt man übrigens häufiger den einfachen „tinto de verano“, aber für Gäste fährt man groß auf.
Das richtige Glas
Sangria beginnt mit einem guten Pitcher: einer 1,4 bis 1,8 Liter großen Kanne mit einer breiten Öffnung, sodass das Obst hineinpasst und sich leicht herausschöpfen lässt. Schenke sie in robuste Weingläser oder Tumbler mit viel Eis aus. Eine schöne Glaskanne auf dem Tisch ist außerdem die halbe Präsentation. Sangria ist ein Getränk, das man gerne gemeinsam genießt. Robuste Gläser, die Eis und Obst standhalten, findest du in unseren Weingläsern.
Borgonovo Conic Pitcher 1,8 Liter
Nachtmann Noblesse Pitcher 116 cl
Zusammen € 66,90.
Das richtige Werkzeug
Für eine Sangria verwendest du neben dem Glas einen langen Barlöffel, einen Jigger zum genauen Abmessen, eine Zitruspresse, eine Muskatreibe und lange Eisstäbe. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
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Womit macht man eine Sangria?
Für eine Sangria brauchst du Rotwein. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du dafür brauchst.
Variationen & Twists
Weiße Sangria mit Weißwein, Pfirsich und Trauben ist die frische Schwester; Sangria de Cava die festliche. Im Winter funktioniert eine rote Variante mit Orange, Nelken und einem Schuss Portwein als kalter Glühwein. Goldene Regel: Verwende Wein, den du auch pur trinken würdest. Mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Bereite die Sangria am Vortag zu. Der Unterschied zwischen zwei Stunden und einer Nacht Ziehzeit ist enorm. Gib die Kohlensäure und das Eis erst im letzten Moment dazu, sonst verwässert das Fest.
Gut zu wissen
Weiße Sangria mit Pfirsich und Trauben
Ersetze die Flasche Rotwein durch einen trockenen Weißwein wie Verdejo oder Albariño und lass die Zimtstange weg. Das Obst richtet sich nach der Saison: ein in Spalten geschnittener Pfirsich, eine Handvoll halbierter weißer Trauben, Zitronen- und Limettenscheiben. Behalte die 5 cl Brandy bei oder verwende stattdessen weißen Rum oder Pfirsichlikör und ersetze den Orangensaft durch 25 cl Apfel- oder Pfirsichsaft. Zwei Esslöffel Zucker reichen weiterhin aus. Weiße Sangria zieht schneller durch als rote, daher genügen zwei Stunden im Kühlschrank; über Nacht ist nicht nötig.
Sangria de Cava mit Kohlensäure
In Katalonien bereitet man die festliche Variante mit Cava statt stillem Wein zu. Lass das Obst mit dem Zucker und 5 cl Brandy eine halbe Stunde in 25 cl Orangensaft ziehen und gieße die eiskalte Flasche Cava erst dazu, wenn die Gäste an den Tisch gehen. Rühre danach kaum noch um. Nimm einen Brut-Cava, denn die Sangria enthält bereits Zucker und Obst; ein Semi Seco macht alles sirupartig. Lass das Mineralwasser diesmal weg und verwende weniger Eis, sonst ist die Kohlensäure innerhalb von zehn Minuten verschwunden.
Alkoholfreie Sangria
Nimm einen alkoholfreien Rotwein auf Traubenbasis und keinen Traubensaft, denn der ist neben dem Obst und dem Orangensaft viel zu süß. Lass die 5 cl Brandy weg und ersetze sie durch 5 cl kräftigen kalten Schwarztee, der die Tannine zurückbringt, die dem 0,0-Wein fehlen. Reduziere den Zucker auf einen Esslöffel und probiere vor dem Servieren. Ansonsten ändert sich nichts: dasselbe Obst, dieselbe Zimtstange, mindestens zwei Stunden kalt stellen und kurz vor dem Ausschenken einen Schuss Mineralwasser dazugeben. Kinder können problemlos mittrinken, was bei einem Gartenfest praktisch ist.
Welches Obst und wie viel pro Person
Orange, Zitrone und Apfel bilden die feste Grundlage; Pfirsich, Nektarine, Erdbeere und Weintraube passen gut dazu. Lass Banane, Melone und Wassermelone weg, denn sie werden matschig und machen die Karaffe trüb. Schneide Zitrusfrüchte in einen halben Zentimeter dicke Scheiben, damit die Schale ihr Aroma abgibt, ohne bitter zu werden, und nimm die Scheiben heraus, wenn die Sangria länger als acht Stunden steht. Für die Menge rechnest du mit zwei Gläsern à 20 cl pro Person: Eine Flasche Wein mit den übrigen Zutaten reicht für vier bis fünf Gäste.
Was ist Sangria eigentlich?
Was ist Sangria? Kein Cocktail, den man glasweise mixt, sondern ein Mischgetränk, das man in einer Karaffe ansetzt: Wein, Obst, etwas Zucker und ein Schuss Spirituose, gemeinsam kalt gestellt. In Mengen ausgedrückt entspricht dieses Rezept drei Teilen Wein auf einen Teil Orangensaft, mit 5 cl Brandy als Akzent. Eine Karaffe Sangria kann man daher ganz entspannt morgens zubereiten und erst abends ausschenken. Verwende für die Sangria Obst, das fest bleibt, dann trinkst du das letzte Glas genauso gern wie das erste.
Sangria mit Cava: der Name und die Kohlensäure
Die festliche Variante mit Schaumwein heißt in Spanien Sangria de Cava; online findet man sie auch als Sangria Cava oder Cava Sangria, gemeint ist jeweils dasselbe Getränk. Cava ist spanischer Schaumwein, der wie Champagner eine zweite Gärung in der Flasche durchläuft, meist aus den Rebsorten Macabeo, Xarel-lo und Parellada. Gieße die Flasche am Rand der Karaffe entlang ein, statt in die Mitte, dann bleibt mehr Kohlensäure erhalten. Schneide das Obst für diese Variante etwas gröber, damit es unten liegen bleibt.
Häufig gestellte Fragen
Was gehört offiziell in Sangria?
Rotwein, frisches Obst, etwas Zucker und ein Schuss Brandy bilden die Basis. Unser Rezept geht von einer Flasche Tempranillo oder Garnacha, 5 cl spanischem Brandy, 25 cl Orangensaft, zwei Esslöffeln Zucker, Orange, Zitrone, Apfel und einer Zimtstange aus und wird kurz vor dem Servieren mit einem Schuss Mineralwasser abgerundet.
Wie macht man eine gute Sangria?
Lass das Obst zunächst eine Viertelstunde in Zucker und Brandy ziehen, gieße anschließend den Wein und Orangensaft dazu und stelle alles mindestens zwei Stunden, besser über Nacht, kalt. Eis und Mineralwasser erst beim Servieren hinzufügen; siehe unsere Krüge.
Was ist die Basis von Sangria?
Rotwein bildet die Basis, vorzugsweise ein geschmeidiger spanischer Tempranillo oder Garnacha ohne starke Holznoten. Die goldene Regel: Verwende Wein, den du auch pur trinken würdest. Obst, Orangensaft und ein Schuss Brandy bauen darauf auf, und die Zeit im Kühlschrank erledigt den Rest.
Welches Obst verwendet man in Sangria?
Klassischerweise verwendet man Orange und Zitrone in Scheiben sowie Apfel in Würfeln: Sie bleiben fest und geben Geschmack ab, ohne auseinanderzufallen. Pfirsich, Trauben und Erdbeeren passen vor allem zu weißer Sangria. Weiches Obst später hinzufügen, sonst wird es matschig.
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