Das Mimosa-Rezept
für deinen Tisch
Schaumwein, Saft und Gläser gründlich vorkühlen.
Zuerst den Orangensaft in die Flöte gießen.
Langsam mit dem Schaumwein auffüllen, so verhinderst du ein Überschäumen.
Kaum oder gar nicht umrühren und sofort servieren.
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Die Geschichte
Die Mimosa soll 1925 von Frank Meier, dem Barkeeper des Ritz in Paris, erfunden worden sein. Er benannte sie nach der gelb blühenden Mimosenpflanze an der französischen Riviera. Ehrlich gesagt: Der Londoner „Buck's Fizz“ existierte bereits vier Jahre zuvor, mit mehr Champagner und weniger Saft. Der Unterschied liegt im Mischverhältnis - und im Kontinent. Über die amerikanische Brunchkultur der 1980er wurde die Mimosa zu einem weltweiten Frühstücksklassiker, einschließlich „bottomless mimosas“ am Sonntagmorgen.
Das richtige Glas
Die Mimosa servierst du in einer Flöte: Das hohe, schmale Champagnerglas hält die Perlen am längsten und wirkt auf dem Brunch-Tisch sofort festlich. Wähle eine Flöte mit 21 bis 26 cl. Veranstaltest du größere Brunches? Dann ist ein Set robuster, spülmaschinengeeigneter Flöten Gold wert. In unserer Mimosa-Kategorie haben wir die am besten geeigneten Modelle zusammengestellt. Einzelne Flöten für einen größeren Brunch-Tisch findest du in unseren Champagnerflöten.
Bormioli Rocco Tre Sensi Champagnerglas / Flöte 21 cl (6 Stück)
Bohemia Colibri Champagnerglas / Flöte 22 cl (6 Stück)
Beide Sets zusammen € 61,90.
Das richtige Werkzeug
Für eine Mimosa verwendest du neben dem Glas ein Mischglas, einen Barlöffel zum Rühren, einen Jigger zum präzisen Abmessen, ein Julep-Sieb und eine Zitruspresse. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 5 Bar-Tools zusammen € 101,70.
Womit machst du eine Mimosa?
Für eine Mimosa brauchst du Champagner und Prosecco. Bekannte Flaschen sind Grand Marnier und Taittinger. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie das Getränk schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Varianten & Twists
Der Buck's Fizz, zwei Teile Schaumwein auf einen Teil Saft, ist der britische, trockenere Verwandte. Mit Blutorange wird er tiefrot, mit Grapefruit bitter-frisch. Ein Tropfen Orangenblütenwasser oder ein Schuss Grand Marnier macht aus dem Brunchklassiker einen Abendcocktail. Mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Das klassische Mischverhältnis ist 1:1, aber niemand kontrolliert das. Mehr Schaumwein macht ihn trockener und festlicher. Frisch gepresster Saft ist nicht verhandelbar: Er macht die Hälfte deines Cocktails aus.
Gut zu wissen
Das Mischverhältnis: 1:1 oder Buck's Fizz
Das klassische Rezept setzt auf gleiche Teile: 7,5 cl Schaumwein und 7,5 cl frischen Orangensaft. Möchtest du ihn trockener und festlicher, nimm zwei Teile Schaumwein und einen Teil Saft; dann trinkst du im Grunde einen Buck's Fizz, die britische Variante aus dem Jahr 1921. Umgekehrt geht es auch: Mehr Saft macht ihn milder und besser für den frühen Morgen geeignet. Miss beim ersten Mal mit einem Messbecher ab, denn in einer schmalen Flöte schätzt man die Menge schnell falsch ein. Danach weißt du genau, welches Mischverhältnis dir am besten gefällt.
Mimosa für einen Brunch aus einer Karaffe
Für sechs Gäste rechnest du mit etwa einer 75-cl-Flasche Prickelwein und einem Liter frischem Orangensaft; das ergibt ungefähr zwölf Gläser zu je 15 cl. Presse den Saft am Vorabend und stelle ihn zusammen mit den Flaschen mindestens vier Stunden in den Kühlschrank, denn warme Zutaten lassen die Mousse sofort verschwinden. Gieße den Saft schon in eine Karaffe und lass die Gäste selbst mit Prickelwein auffüllen, damit niemand einen schalen Mimosa bekommt. Stelle eine Schale mit Orangenscheiben dazu, und der Brunch-Tisch ist komplett.
Alkoholfreier Mimosa mit 0.0-Prickelwein
Da dieser Cocktail nur zwei Zutaten hat, steht und fällt die 0.0-Version mit dem Prickelwein. Wähle einen alkoholfreien Wein auf Traubenbasis statt prickelndem Apfelsaft, sonst wird das Ganze neben dem Orangensaft zu süß. Halte dich an dasselbe Verhältnis von 7,5 cl zu 7,5 cl und kühle alles auf etwa vier Grad. Ein paar Tropfen Zitronensaft gleichen die Süße wieder aus, wenn die Flasche süßer ausfällt als erwartet. Serviere ihn in derselben Sektflöte, denn das Einschenkritual trägt zum Erlebnis den Rest bei.
Prosecco, Cava oder Champagner
Alle drei eignen sich, sofern die Flasche trocken ist: Achte auf die Bezeichnung brut oder extra brut auf dem Etikett. Prosecco ist am mildesten und am fruchtigsten, Cava hat etwas mehr Biss und ist in dieser Preisklasse oft der beste Kauf, während Champagner Brot- und Hefenoten mitbringt, die neben Orangensaft größtenteils verloren gehen. Für einen Brunch mit acht Personen ist ein guter Cava für etwa zehn Euro sinnvoller als eine Flasche Champagner, die du zur Hälfte mit Saft mischst. Hebe den Champagner für das Glas auf, in dem du ihn pur servierst.
Was genau ist ein Mimosa-Getränk?
Ein Mimosa besteht aus nichts anderem als gut gekühltem Prickelwein und frisch gepresstem Orangensaft zu gleichen Teilen, serviert in einer Sektflöte. Da sonst nichts hineinkommt, steht und fällt der Mimosa-Cocktail mit der Qualität des Safts. Saftorangen sind süßer und ergeben weniger Saft als Pressorangen, also kaufe für einen Brunch lieber Letztere. Siebe den Saft, wenn du die feinen Fruchtfleischfasern nicht im Glas haben möchtest; ohne Fruchtfleisch bleibt der Schaum sauberer und die Farbe wirkt gleichmäßiger. Bewahre ihn bis zum Einschenken verschlossen und kühl auf.
Wie macht man Mimosa mit frischem Saft
Rechne mit ein bis zwei Orangen pro Glas, je nach Größe, und presse sie über einem Sieb aus, damit die Kerne zurückbleiben. Welches Mimosa-Verhältnis gut gelingt, hängt auch von diesem Saft ab: Süßer Saft verlangt nach etwas mehr Schaumwein, während saurer Saft eher etwas weniger davon braucht. Gieße den Schaumwein in zwei Schritten hinzu; zwischendurch setzt sich der Schaum und es passt mehr in die Flöte. Wenn du eine zusätzliche Duftnote möchtest, drücke einen Streifen Orangenzeste über dem Glas aus, bevor du ihn servierst.
Häufige Fragen
Was steckt in einer Mimosa?
Eine Mimosa besteht aus zwei Zutaten zu gleichen Teilen: 7,5 cl gut gekühlter Prosecco, Cava oder Champagner und 7,5 cl frisch gepresstem Orangensaft, nach Belieben mit etwas Orangenzeste garniert. Mehr ist es nicht, und gerade deshalb zählt die Qualität deines Safts: Er macht die Hälfte des Cocktails aus.
Wie ist das richtige Verhältnis für eine Mimosa?
Das klassische Verhältnis ist 1:1, also gleich viel Schaumwein wie Orangensaft. Wenn du sie trockener und festlicher möchtest, nimm zwei Teile Schaumwein auf einen Teil Saft; das ist im Grunde der britische Buck's Fizz. Gieße immer zuerst den Saft ins Glas und fülle anschließend langsam mit dem Schaumwein auf, so verhinderst du ein Überschäumen.
Welches Glas verwendet man für eine Mimosa?
Eine Champagnerflöte mit 21 bis 26 cl eignet sich am besten: Sie ist hoch und schmal, sodass die Bläschen länger erhalten bleiben und der Cocktail kalt bleibt. Kühle die Gläser vor und serviere direkt nach dem Einschenken. Für einen größeren Brunch wählst du stabile, spülmaschinenfeste Flöten; siehe unsere Mimosa-Gläser.
Kann man eine Mimosa alkoholfrei zubereiten?
Ja. Ersetze den Prosecco durch alkoholfreien Schaumwein oder 0,0-Schaumwein und halte das Verhältnis von 1:1 mit frischem Orangensaft ein. Kühle alles gut vor, gieße zuerst den Saft ins Glas und fülle anschließend langsam auf, damit der Schaum nicht über den Rand läuft.
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