Vodka
Das Getränk, das ausdrücklich nach nichts schmecken soll und dadurch in der Hälfte aller Cocktails gelandet ist. Was Vodka ist, woraus er hergestellt wird und welches Glas dazu passt.


Die bekanntesten Vodkamarken
Drei Marken aus drei Ecken des Regals: schwedisches Getreide, englische Massenproduktion und französische Trauben.

Absolut
Aus Åhus in Südschweden, aus Winterweizen und Wasser aus einer einzigen Quelle. Die runde Apothekerflasche ist fast so bekannt wie ihr Inhalt.
Über Absolut →
Smirnoff
Die meistverkaufte Vodka der Welt, mit russischen Wurzeln und einer englischen Adresse. Dreifach destilliert und zehnfach gefiltert.
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Cîroc
Kein Getreide, sondern weiße Trauben aus Gaillac und Cognac. Dadurch merklich fruchtiger und weicher als der Rest.
Über Cîroc →Auch Grey Goose, Żubrówka, Puschkin, Esbjærg und Trojka sind auf glazen.nl vertreten.
Jede Vodka nach Marke aufgelistet
10 Marken und 34 Geschmacksrichtungen, jede mit einer eigenen Seite über Geschmack, Cocktails und das passende Glas.
Möglichst neutral - und das ist schwieriger, als es klingt
Vodka ist ein destilliertes Getränk, das möglichst neutral schmecken soll. Das ist der Ausgangspunkt: Während Whisky und Gin von ihrem eigenen Charakter leben, soll Vodka möglichst wenig Eigengeschmack mitbringen. Der Grundstoff wird mehrfach destilliert und anschließend filtriert, oft über Holzkohle, bis kaum mehr als Alkohol und Wasser übrig bleibt. Der gesetzliche Mindestalkoholgehalt in der EU beträgt 37,5%.
Neutral ist nicht dasselbe wie geschmacklos, und genau darin liegt der Unterschied zwischen den Marken. Der Grundstoff bleibt wahrnehmbar: Getreidevodka ist klar und leicht pfeffrig, Kartoffelvodka voller und cremiger, und Vodka aus Trauben fruchtiger und weicher. Auch das Wasser spielt eine Rolle, ebenso wie der Grad der Filtrierung. Stell zwei Vodkas pur und eiskalt nebeneinander, und der Unterschied ist durchaus da; er verschwindet, wenn man sie in Cola ertränkt.
Kurz gesagt
Vier Flaschen, vier Grundstoffe
Der Alkoholgehalt unterscheidet sich kaum. Was sich jedoch unterscheidet, ist die Herkunft des Alkohols.

Getreidevodka
Die häufigste Sorte: aus Weizen oder Roggen destilliert. Klar und leicht pfeffrig, mit einem weichen Körper. Absolut ist die bekannteste Marke dieser Art.

Am Minimum
Mit dem gesetzlichen Mindestalkoholgehalt abgefüllt, dreifach destilliert und zehnfach gefiltert. Der meist ausgeschenkte Wodka der Welt.

Traubenwodka
Nicht aus Getreide, sondern aus weißen Trauben hergestellt, was für ein spürbar fruchtigeres und weicheres Ergebnis sorgt. Ein Außenseiter im Regal.

Aromatisiert
Aromatisierter Wodka: Zitrone, Himbeere, Vanille oder Bisongras. Gesetzlich immer noch Wodka, aber dafür gedacht, nicht neutral zu sein.
Wenn du mixen möchtest, ist ein Wodka mit 37,5 % völlig in Ordnung. Trinkst du ihn pur und eiskalt, schmeckst du den Unterschied durchaus.
Sauber, mit einem Biss, den man erst pur schmeckt
Fast nichts
Ein guter Wodka riecht nach sehr wenig: etwas Alkohol und bei Getreidewodka ein vager Hauch von Gerste oder Roggen. Wenn du mehr riechst, ist das meistens kein Kompliment.
Sanft mit pfeffrigem Biss
Glatt und leicht ölig, mit einer pfeffrigen Prickelnote im hinteren Mundraum. Kartoffelwodka ist hier voller und cremiger, Traubenwodka fruchtiger.
Kurz und sauber
Kurz, sauber und warm. Je besser gefiltert, desto weniger brennend; darin liegt der Preisunterschied in diesem Regal vor allem begründet.
Geschmacksprofil eines neutralen Getreidewodkas. Traubenwodka schneidet bei Fruchtigkeit besser ab; aromatisierter Wodka deutlich besser bei Süße und Fruchtigkeit.
Drei Arten, Wodka zu trinken
Pur sollte Wodka eiskalt sein; in einem Cocktail dagegen so kalt wie möglich geschüttelt werden. Warmer Wodka ist in beiden Fällen eine verpasste Gelegenheit.
Eiskalt aus dem Gefrierfach
3 cl in einem kleinen Glas, direkt aus dem Gefrierfach. Wodka gefriert nicht und wird dadurch sirupartig, was den Biss abmildert und den Körper stärker hervorhebt. In Polen und Russland gibt es dazu Essen, keinen Mixer.
Glas: Shotglas →In einem Moscow Mule
5 cl Wodka mit 1,5 cl Limettensaft in einem mit Eis gefüllten Kupferbecher, aufgefüllt mit Ginger Beer. Der Ingwer macht die Arbeit, und der Wodka hält ihn trocken; genau deshalb passt Wodka hier so gut.
Moscow-Mule-Rezept →In einem Espresso Martini
5 cl Wodka, 3 cl frischer Espresso, 2 cl Kaffeelikör und ein halbes cl Zuckersirup mit Eis kräftig shaken. Kräftiges Shaken ist hier kein Detail: Dadurch entsteht die Schaumschicht.
Espresso-Martini-Rezept →Die bekanntesten Wodka-Cocktails
Da Wodka wenig Eigengeschmack mitbringt, bildet er die Basis, in der die anderen Zutaten voll zur Geltung kommen.

Moscow Mule
Wodka, Limette und Ginger Beer in einem Kupferbecher. Frisch und würzig zugleich.
Espresso Martini
Wodka, Espresso und Kaffeelikör, kräftig geschüttelt. Die Schaumkrone gehört dazu.
Cosmopolitan
Wodka, Triple Sec, Cranberry und Limette. Rosa, sauer und unkompliziert.
Bloody Mary
Wodka mit Tomatensaft, Zitrone, Pfeffer und Tabasco. Der einzige herzhafte Klassiker.Alles, was du noch über Wodka wissen wolltest
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