Das Shirley-Temple-Rezept
für deinen Tisch
Ein hohes Glas mit Eiswürfeln füllen.
Ginger Ale und Limettensaft darübergießen.
Die Grenadine langsam am Rand entlang einlaufen lassen, damit der rosafarbene Farbverlauf entsteht.
Mit einer oder zwei Kirschen und einer Orangenscheibe garnieren.
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Die Geschichte
Das Getränk wurde in den dreißiger Jahren in Hollywood erfunden, vermutlich bei Chasen's, für den Kinderstar Shirley Temple, die bei Essen mit Erwachsenen ebenfalls etwas Festliches in ihrem Glas haben wollte. Die Schauspielerin selbst fand das Getränk nach eigenen Angaben „zu süß“ und verklagte sogar einmal eine Getränkemarke, die ihren Namen verwenden wollte. Es half nichts: Weltweit wurde die Shirley Temple zum Synonym für Kinder-Cocktails. Mit der modernen Mocktail-Welle wird sie überall mit frischem Ingwer und echter Granatapfel-Grenadine verfeinert.
Das richtige Glas
Serviere die Shirley Temple in einem echten Cocktailglas, einem klaren Longdrinkglas mit 33 bis 47 cl Fassungsvermögen, und niemals in einem Plastikbecher: Das Gefühl, ernst genommen zu werden, ist dieses Getränk. Der rosafarbene Farbverlauf und die leuchtend rote Kirsche verlangen nach kristallklarem Glas. Für noch mehr Festlichkeit kann er auch in einer Coupette mit Strohhalm serviert werden. Für eine festliche Servierart mit Strohhalm statt eines hohen Glases sind auch unsere Champagner-Coupettegläser eine gute Wahl.
Bormioli Rocco Diamond Longdrinkglas 47 cl (6 Stück)
Arcoroc Islande Longdrinkglas 33 cl (6 Stück)
Beide Sets zusammen € 35,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Shirley Temple brauchst du neben dem Glas einen langen Barlöffel, einen Jigger zum präzisen Abmessen, eine Zitruspresse, einen Zestenreißer für den Twist und lange Eisstäbe. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools- & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 5 Bar-Tools zusammen € 91,70.
Variationen & Twists
Mit echtem Granatapfel-Grenadine und frischer Ingwerlimonade wird er zu einem „Craft Mocktail“, den auch Erwachsene bestellen. Ein Roy Rogers folgt demselben Gedanken mit Cola. Und mit einem Schuss Wodka wird daraus ein Shirley Temple Black - dann ist die Unschuld natürlich dahin. Mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Echte Granatapfel-Grenadine macht ihn weniger süßigkeitenartig und deutlich interessanter, auch für Erwachsene. Mit einem Schuss Wodka heißt er übrigens Shirley Temple Black, nach ihrem Ehenamen.
Gut zu wissen
Ginger Ale oder 7-Up: Welche Basis
Die klassische Basis sind 12 cl Ginger Ale, und das nicht ohne Grund: Die leichte Ingwerbitterkeit hält die 1,5 cl Grenadine im Zaum. Mit 7-Up oder Sprite wird das Getränk süßer und flacher, aber auch milder, was bei kleinen Kindern oft besser ankommt. Viele Bars wählen deshalb ein halbes-halbes-Verhältnis, also 6 cl von jedem. Wenn du eine Version möchtest, die auch Erwachsene bestellen, nimm eine würzige Ingwerlimonade mit echtem Ingwer; sie bringt die Schärfe zurück, die der Spritzer Limettensaft allein nicht erreicht.
Welche Grenadine den Unterschied macht
Grenadine sollte eigentlich Granatapfelsirup sein, doch die meisten Flaschen im Supermarkt bestehen hauptsächlich aus Zucker, Wasser und Farbstoff. Ein Sirup auf Basis von echtem Granatapfelsaft ist dunkler, säuerlicher und deutlich weniger süßigkeitenartig und färbt außerdem schöner in Richtung Rosa. Du kannst ihn auch selbst machen: Koche 25 cl Granatapfelsaft mit 25 cl Zucker, bis sich der Zucker aufgelöst hat, und lass den Sirup abkühlen. Das reicht für sechzehn Gläser. Bleib bei 1,5 cl pro Glas, denn mehr macht das Getränk trübrot statt geschichtet.
Shirley Temple Black und der Roy Rogers
Es gibt zwei bekannte Verwandte dieses Getränks. Der Shirley Temple Black wird genauso zubereitet, jedoch mit 4 cl dunklem Rum oder Wodka, benannt nach dem Ehenamen der Schauspielerin und eindeutig nicht mehr für den Kindertisch geeignet. Der Roy Rogers folgt demselben Prinzip mit Cola statt Ginger Ale, dazu Grenadine und eine Kirsche, und ist nach dem Cowboy-Schauspieler benannt. Bei allen drei Getränken geht es um dasselbe Prinzip: eine Limonade, die ernsthaft serviert wird, mit einer Garnitur, die wirklich eine Rolle spielt.
Für eine Kinderparty: in einem Krug
Für acht Kinder mischst du anderthalb Liter Ginger Ale mit dem Saft von zwei Limetten in einem Krug und schenkst die Mischung über Gläser mit viel Eis. Der Farbverlauf geht verloren, wenn du die Grenadine sofort dazugießt, also halte sie separat und lass pro Glas 1,5 cl am Rand entlanglaufen. Stell eine Schale mit Maraschinokirschen und Orangenscheiben dazu und lass die Kinder selbst garnieren. Rechne mit etwa 15 cl pro Glas, insgesamt 12 cl Grenadine und mindestens zwei Runden.
Shirley-Temple-Cocktail oder Mocktail
Alkoholfrei, aber mit dem Aufbau eines Mixgetränks: Deshalb steht dasselbe Shirley-Temple-Cocktailrezept auf der einen Karte bei den Cocktails und auf der anderen bei den Mocktails. Genau genommen ist die zweite Zuordnung richtig, denn es kommt kein Tropfen Alkohol hinein. Ein Shirley-Temple-Mocktailrezept ist daher Wort für Wort identisch; nur die Rubrik unterscheidet sich. Bestellt man in einem Restaurant ein Shirley-Temple-Getränk, erhält man in beiden Fällen Ginger Ale mit Grenadine auf viel Eis, garniert mit einer Kirsche.
Dirty Shirley Temple oder Black
Die Variante mit Spirituosen hat zwei Namen, die durcheinandergeraten. In amerikanischen Bars heißt sie Dirty Shirley, ausgeschrieben Dirty Shirley Temple, daneben gibt es den Namen Shirley Temple Black. Am Aufbau ändert sich wenig: Die Spirituose kommt über das Eis, bevor die Limonade dazukommt, sonst wird der Farbverlauf sofort verwischt. Amerikanische Rezepte verwenden außerdem häufiger eine Zitruslimonade statt Ginger Ale, wodurch das Ergebnis süßer wird; ein zusätzlicher Schuss Limettensaft sorgt für Ausgleich.
Häufig gestellte Fragen
Was ist in einem Shirley Temple enthalten?
Ein Shirley Temple besteht aus 12 cl Ginger Ale, 1,5 cl Grenadine und einem Schuss frischem Limettensaft, serviert auf viel Eis und garniert mit einer Maraschinokirsche und einer Orangenscheibe. Manche Bars verwenden zur Hälfte Ginger Ale und zur Hälfte 7-Up für ein leichteres, süßeres Ergebnis.
Wie machen Restaurants Shirley Temples?
In Restaurants wird ein hohes Glas mit Eis gefüllt, Ginger Ale und Limettensaft werden darübergegossen, und anschließend lässt man die Grenadine langsam am Rand hinunterlaufen. Dadurch entsteht der rosafarbene Farbverlauf, an dem man das Getränk erkennt. Danach folgt die Garnitur: mindestens eine leuchtend rote Kirsche.
Ist Shirley Temple ein Aperitif?
Er wird oft so getrunken, ist aber vor allem als vollwertiger alkoholfreier Cocktail am Tisch gedacht. Da er süß und sprudelnd ist, eignet er sich prima als Willkommensgetränk; mit echter Granatapfel-Grenadine und frischer Ingwerlimonade wird er trockener und funktioniert auch als Aperitif für Erwachsene.
Welches Glas verwendet man für einen Shirley Temple?
Ein klares Longdrinkglas mit 33 bis 47 cl und niemals ein Plastikbecher: Ernsthaft serviert zu werden, ist bei diesem Getränk die halbe Freude. Der rosafarbene Farbverlauf und die leuchtend rote Kirsche kommen in glasklarem Glas am besten zur Geltung, siehe unsere Longdrinkgläser.
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