Das Rezept für die alkoholfreie Margarita
mit grünem Tee und Agave
Einen Beutel grünen Tee drei Minuten lang in 10 cl Wasser bei 80 Grad ziehen lassen, herausnehmen und den Tee im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.
Einen Salzrand herstellen: Mit einer Limettenspalte über die Außenseite des Glasrands fahren und das Glas durch ein Schälchen Meersalz drehen.
Den Tee, Limettensaft, Orangensaft, Agavendicksaft und den Streifen Orangenschale in den Shaker geben und mit Eis auffüllen.
12 Sekunden kräftig shaken, damit die Schale im Shaker ihre Öle abgibt.
Doppelt ins Glas abseihen, straight up oder auf frischem Eis servieren und mit einer Limettenscheibe garnieren.
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Die Geschichte
Wer die Margarita erfunden hat, ist nie eindeutig geklärt worden. Geschichten nennen Bars in Mexiko und an der US-amerikanischen Grenze in den dreißiger und vierziger Jahren, doch eindeutige Belege fehlen. Wahrscheinlicher ist, dass sie aus der Daisy hervorgegangen ist, einem älteren Cocktailstil mit Spirituose, Zitrusfrüchten und Likör; Margarita ist das spanische Wort für Gänseblümchen. Die IBA führt Tequila, Triple Sec und Limettensaft als offizielles Rezept. Eine alkoholfreie Version mit eigener Geschichte gibt es nicht. Dies ist der Klassiker neu gedacht, mit immer derselben Frage: Was genau haben Tequila und Likör beigetragen, und was kann diese Rolle ohne Alkohol übernehmen? Agavensirup stammt wie Tequila aus der Agave und bewahrt so die Verbindung zum Original.
Das richtige Glas
Das Margaritaglas mit seinem breiten, geschwungenen Kelch passt hier genauso gut wie beim Original. Der breite Rand ist für das Salz gedacht: Bei jedem Schluck bekommst du genau die richtige Menge davon ab, und gerade ohne Alkohol ist dieser salzige Kontrast wichtig. Ein Glas mit 27 bis 33 cl bietet Platz für eine Portion straight up und für die Variante auf Eis. Wenn du sie lieber kleiner servierst, eignet sich auch eine Coupette. Entdecke unsere Margaritagläser.
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Das richtige Werkzeug
Für eine alkoholfreie Margarita benötigst du neben dem Glas einen Boston-Shaker, einen Jigger zum genauen Abmessen, ein Cocktailsieb, ein feines Sieb zum Doppelsieben und Limettensalz für den Glasrand. Das sind die Barutensilien, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Barutensilien & Cocktailsets.
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Varianten & Twists
Für eine pikante Variante shakest du zwei dünne Jalapeño-Scheiben mit, wie bei der Spicy Margarita: Die Chili sorgt für eine Wärme, die dem Alkohol hier fehlt. Lässt du den Orangensaft weg und nimmst 2 cl Agavensirup, bist du nah an der Tommy's Margarita. Im Mixer mit 1,5 Tassen Crushed Ice wird er zu einer alkoholfreien Frozen Margarita. Und mit 6 cl Grapefruitsaft und einem Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure machst du eine 0.0-Version der Paloma.
Serviertipp
Bereite den Tee am Vortag zu und stelle ihn in den Kühlschrank. Dann ist er beim Shaken eiskalt und der Drink verwässert weniger. Für den Glasrand mischst du eine Prise Chilipulver unter das Meersalz und salzt nur den halben Rand, damit jeder selbst entscheiden kann.
Gut zu wissen
Warum grüner Tee statt Tequila
Tequila bringt in einer Margarita drei Dinge mit: einen würzigen, grasigen Geschmack, Alkohol, der das Getränk trocken wirken lässt, und ein wenig Biss. Grüner Tee ahmt die ersten beiden recht gut nach. Die Gerbstoffe sorgen für einen trockenen Griff auf der Zunge, und die grasige Note ähnelt der eines Blanco-Tequilas. Brühe den Tee bei 80 Grad auf und lasse ihn nicht länger als drei Minuten ziehen: Bei höherer Temperatur oder längerer Ziehzeit wird vor allem Bitterkeit freigesetzt. Ein Teebeutel auf 10 cl Wasser reicht für zwei Gläser. Für Kinder nimmst du koffeinfreien grünen Tee oder kaltes Wasser, denn gewöhnlicher grüner Tee enthält Koffein.
Triple Sec ohne Alkohol ersetzen
Triple Sec wie Cointreau wird aus den Schalen süßer und bitterer Orangen hergestellt. Das Aroma steckt also in der Schale, nicht im Saft. Deshalb kommt in diesem Rezept ein Streifen Orangenschale mit in den Shaker: Beim zwölf Sekunden langen Shaken löst das Eis die Öle aus der Schale, und man riecht sie später im Glas. Schneide den Streifen mit einem Sparschäler und halte den weißen Teil darunter so dünn wie möglich, denn er ist bitter. Der Orangensaft liefert vor allem Fruchtigkeit und etwas Süße. Zusammen kommen sie dem nahe, was der Likör im Original bewirkt.
Alkoholfreier Tequila: Was funktioniert
Inzwischen sind auch alkoholfreie Alternativen auf Agavenbasis erhältlich, die meist aus Extrakten oder Destillaten in Wasser statt in Alkohol hergestellt werden. Wenn du eine davon hast, ersetze den grünen Tee durch 4 cl dieser Alternative und lasse den Rest des Rezepts unverändert. Probiere sie zuerst pur. Einige sind gesüßt; dann kannst du den Agavensirup auf 1 cl reduzieren. Andere verwenden Pfeffer, um die Wärme von Alkohol nachzuahmen; bei ihnen reicht ein Salzrand ohne Chilipulver. Es bleibt eine Annäherung: Die Fülle echten Tequilas bekommst du damit nicht zurück.
Der Salzrand übernimmt ohne Alkohol mehr
In einer gewöhnlichen Margarita sorgt der Tequila für Spannung; ohne Alkohol übernimmt das Salz diese Rolle teilweise. Salz dämpft Bitterkeit und lässt Säure und Süße voller schmecken, daher schmeckt ein Schluck vom Rand runder als ein Schluck ohne Salz. Verwende grobes Meersalz, denn feines Tafelsalz löst sich sofort auf und macht den ersten Schluck zu salzig. Führe die Limettenspalte nur an der Außenseite des Randes entlang, damit kein Salz ins Getränk fällt, und lasse das Glas eine Minute trocknen, bevor du einschenkst. Mit einem Glasrimmer kannst du mehrere Ränder gleichzeitig vorbereiten.
Für eine Gruppe oder einen Kindergeburtstag
Rechne pro Glas mit 4 cl Tee, 3 cl Limettensaft, 3 cl Orangensaft und 1,5 cl Agavensirup. Für acht Gläser sind das 32 cl Tee, 24 cl Limettensaft, 24 cl Orangensaft und 12 cl Agavensirup; für den Limettensaft brauchst du etwa zehn Limetten. Mische alles außer der Schale vorab in einem Krug und stelle ihn kalt, presse den Saft aber erst ein paar Stunden vorher aus. Shakere jeweils zwei Gläser mit einem Streifen Schale und frischem Eis. Für Kinder verwendest du koffeinfreien Tee; weitere Ideen findest du bei den Kinder-Cocktails.
Zutaten einer alkoholfreien Margarita im Überblick
Was ist in einer alkoholfreien Margarita? Fünf Dinge im Shaker und Salz am Rand: 4 cl kalter grüner Tee, 3 cl frischer Limettensaft, 3 cl frischer Orangensaft, 1,5 cl Agavensirup und ein Streifen Orangenschale. Der Limettensaft macht den Unterschied, also presse ihn selbst aus: Saft aus der Flasche schmeckt flach. Agavensirup ist süßer als Zucker, also miss ihn ab, statt ihn nach Gefühl einzuschenken. Ist er dir zu sauer, füge 0,5 cl Agavensirup hinzu; zu süß, dann einen halben Zentiliter Limettensaft.
Häufig gestellte Fragen
Wie bereitet man eine alkoholfreie Margarita zu?
Schüttle 4 cl kalten grünen Tee, 3 cl frischen Limettensaft, 3 cl Orangensaft, 1,5 cl Agavensirup und einen Streifen Orangenschale zwölf Sekunden lang mit viel Eis. Doppelt in ein Margaritaglas mit Salzrand abseihen und mit einer Limettenscheibe garnieren. Der Tee sorgt für den Griff, der sonst vom Tequila kommt.
Was verwendet man anstelle von Tequila in einer Margarita?
Kalter grüner Tee ist der einfachste Ersatz: Die Gerbstoffe sorgen für einen trockenen Griff, und der grasige Geschmack ähnelt dem von Blanco-Tequila. Eine alkoholfreie Agavenalternative funktioniert ebenfalls, in derselben Menge von 4 cl. Nur zusätzlicher Saft funktioniert nicht, denn dann trinkst du Limonade mit einem Salzrand.
Kann man eine alkoholfreie Margarita als Frozen-Drink zubereiten?
Ja. Gib den Tee, den Limettensaft, den Orangensaft und den Agavensirup mit 1,5 Tassen Crushed Ice in den Mixer und mixe 15 bis 20 Sekunden lang, bis eine glatte Masse entsteht. Lass den Streifen Schale weg und reibe etwas Orangenschale hinein. Füge 0,5 cl zusätzlichen Agavensirup hinzu, denn Kälte dämpft die Süße.
Welches Glas verwendet man für eine alkoholfreie Margarita?
Dasselbe Margaritaglas wie für das Original, mit 27 bis 33 cl Fassungsvermögen. Der breite Rand hält das Salz fest, sodass du bei jedem Schluck Salz und Säure gemeinsam schmeckst, und es ist Platz für eine Portion pur oder auf Eis. Eine Coupette ist eine gute Alternative, wenn du ein kleineres Glas möchtest.
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