Das French-Martini-Rezept
für deinen Tisch
Alle Zutaten mit reichlich Eis in einen Shaker geben.
15 Sekunden extra kräftig shaken. Der Ananassaft muss schäumen.
In ein gekühltes Martiniglas doppelt abseihen.
Mit einer frischen Himbeere oder einem kleinen Ananasstück garnieren.
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Die Geschichte
Der French Martini entstand in den achtziger Jahren in den New Yorker Bars des Gastronomieunternehmers Keith McNally und wurde zum Markenzeichen seiner berühmten Brasserie Balthazar. „French“ bezieht sich auf Chambord, den königlichen Himbeerlikör aus dem Loiretal, der bereits seit dem siebzehnten Jahrhundert hergestellt wird. Im Martini-Fieber der neunziger Jahre entwickelte sich der Cocktail zum Weltstar. Das Geheimnis liegt im Ananassaft: Durch kräftiges Shaken entsteht eine natürliche, seidige Schaumkrone ganz ohne Eiweiß.
Das richtige Glas
Der French Martini glänzt in einem klassischen Martiniglas: Die klare V-Form hebt die tiefrosa Farbe und die leichte Schaumschicht schön voneinander ab. Ein großzügiges Glas mit 21 bis 26 cl bietet dem Schaum ausreichend Platz. Auch eine Coupe eignet sich hervorragend, wenn du eine weichere, vintage-inspirierte Optik suchst. Achte in beiden Fällen auf ein gut gekühltes Glas. Wenn du ein etwas kleineres Stielglas möchtest, sieh dir unsere Coupette-Gläser an.
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Beide Sets zusammen € 62,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen French Martini verwendest du neben dem Glas einen Shaker, einen Jigger zum genauen Abmessen, ein feines Sieb zum doppelten Abseihen und Cocktailspieße. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 4 Bar-Tools zusammen € 91,75.
Womit machst du einen French Martini?
Für einen French Martini brauchst du Amaretto. Bekannte Flaschen sind Grey Goose und Cîroc. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Mit einem Schuss Zitronensaft wird er weniger süß und etwas spannender. Ersetze den Chambord durch Crème de cassis für ein dunkleres Beerenprofil. Für eine festliche Variante füllst du ihn mit einem Fingerbreit Champagner auf; dann liegst du zwischen French Martini und Kir Royal. Mehr Inspiration? Stöbere in mehr als 100 Cocktailrezepten.
Serviertipp
Verwende Ananassaft aus einer gerade geöffneten Packung oder frisch gepressten Saft. Der Schaum entsteht durch die Fasern und Proteine im Saft. Je kräftiger du shakest, desto schöner wird die Schaumkrone.
Gut zu wissen
Das Mischverhältnis und warum er schäumt
Vier Zentiliter Wodka, 1,5 cl Chambord und 4 cl Ananassaft: Wodka und Saft sind gleich dosiert, der Likör ist die kleinste Komponente. Die Schaumkrone entsteht vollständig durch den Ananassaft. Ananas enthält von Natur aus Proteine und feine Fasern, die beim kräftigen Schütteln Luft binden, genau wie Eiweiß. Voraussetzung ist allerdings, dass der Saft frisch ist oder aus einer gerade geöffneten Packung kommt; eine Packung, die seit drei Tagen offen ist, schäumt merklich weniger. Shake ihn fünfzehn Sekunden lang extra kräftig, stärker als bei einem gewöhnlichen Cocktail, und seihe ihn anschließend doppelt ab.
Chambord oder eine Alternative
Chambord ist ein Himbeerlikör aus dem Loiretal mit Vanille und Gewürzen, und diese Komplexität merkt man. Ein gewöhnlicher Himbeerlikör funktioniert gut, ist aber oft süßer und weniger komplex, daher reduzierst du ihn auf 1 cl. Crème de cassis sorgt für ein dunkleres, erdigeres Beerenprofil und eine intensivere Farbe im Cocktail. Was nicht funktioniert, ist Himbeersirup, denn ihm fehlt der Alkohol, der für die Textur sorgt, sodass sich das Ganze dünn anfühlt. Hast du nur Sirup zur Hand, gib einen halben Zentiliter Wodka extra hinzu, um diesen Unterschied teilweise auszugleichen.
French Martini oder French 75
Das Wort Französisch ist ungefähr das Einzige, was sie gemeinsam haben. Der French Martini kommt in den Achtzigern aus New York, wird mit Wodka, Chambord und Ananassaft zubereitet und so lange geshakt, bis sich in einem Martiniglas eine seidige Schaumkrone bildet. Der French 75 stammt aus Paris aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg und kombiniert Gin, Zitronensaft und Zuckersirup mit Champagner in einer Flöte. Der erste ist fruchtig, mild und hat etwa 15 Prozent Alkohol; der zweite ist trocken, spritzig und prickelnd. Wer sie nebeneinander einschenkt, sieht sofort, dass nur der Name ähnlich ist.
Alkoholfreier French Martini
Dieser Cocktail eignet sich gut für eine 0.0-Version, weil der Ananassaft den Schaum erzeugt und nicht der Alkohol. Nimm 4 cl alkoholfreien Wodka, 1,5 cl Himbeersirup und 4 cl Ananassaft. Gib einen halben Zentiliter Zitronensaft hinzu, denn ohne Alkohol fehlt dem Ganzen die Säure und es wird schnell zu süß. Schüttle fünfzehn Sekunden lang kräftig mit viel Eis; die Haube bildet sich genauso gut. Serviere ihn in einem gut vorgekühlten Martiniglas mit einer frischen Himbeere, denn bei diesem Cocktail macht die Optik die Hälfte des Genusses aus.
Häufig gestellte Fragen
Woraus besteht ein French Martini?
Aus 4 cl Wodka, 1,5 cl Chambord-Himbeerlikör und 4 cl Ananassaft, kräftig geschüttelt und mit einer frischen Himbeere oder einem Stück Ananas garniert. Trotz seines Namens enthält er keinen Wermut: Er ist ein Martini in Form und Glas, nicht im Rezept.
Was ist der Unterschied zwischen einem French 75 und einem French Martini?
Nur der Name klingt ähnlich. Ein French 75 ist Gin mit Zitrone, Zuckersirup und Champagner in einer Flöte; ein French Martini ist Wodka mit Himbeerlikör und Ananassaft in einem Martiniglas. Der erste ist trocken und sprudelnd, der zweite fruchtig mit einer cremigen Schaumhaube.
Warum schäumt ein French Martini?
Das liegt am Ananassaft. Die darin enthaltenen Fasern und Proteine schlagen beim kräftigen Shaken zu einer seidig weichen Haube auf, ganz ohne Eiweiß. Verwende Saft aus einer frisch geöffneten Packung oder frisch gepressten Saft, denn alter Ananassaft schäumt kaum noch.
In welchem Glas servierst du einen French Martini?
In einem gut gekühlten Martiniglas mit 21 bis 26 cl. Die klare V-Form hebt die tiefrosa Farbe von der hellen Schaumschicht ab und gibt dieser Haube Raum. Eine Coupette funktioniert ebenfalls und sorgt für einen weicheren Vintage-Look: siehe unsere Martinigläser.
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