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Passionsfrucht-Cocktails

Passionsfrucht-Cocktails sind gleichzeitig süß, sauer und ausgesprochen aromatisch, wodurch sie sich leicht mit Wodka, Rum oder Schaumwein kombinieren lassen. Auf dieser Seite findest du das Passionsfrucht-Martini-Grundrezept und darunter weitere Klassiker, bei denen die Frucht die Hauptrolle spielt. Eine reife Passionsfrucht reicht für ein Glas: Die Hälfte kommt in den Shaker, die andere Hälfte schwimmt später obenauf.

Basis: Wodka5 ZutatenGlas: Coupette
Passionsfrucht-Cocktail im Coupette-Glas
PASSIONSFRUCHT-COCKTAILS ✶ WODKA ✶ COUPETTE ✶ SHAKE & SERVE ✶

Das Passionsfrucht-Martini-Rezept
für deinen Tisch

Für wie viele Personen?
Zutaten
1 Person
4 clWodka
2 clPassionsfruchtlikör (Passoã)
1 reifePassionsfrucht
1,5 clfrischer Limettensaft
1 clZuckersirup
Passionsfrucht-Cocktails zubereiten: Schritt für Schritt
1

Löffle das Fruchtfleisch einer halben Passionsfrucht in den Shaker und miss den Wodka, den Likör, den Limettensaft und den Zuckersirup mit dem Jigger ab.

2

Fülle den Shaker mit Eis und shake ihn fünfzehn Sekunden kräftig, bis die Außenseite beschlägt.

3

Doppelt in eine gekühlte Coupette abseihen, damit keine Eissplitter oder Kerne hineingelangen.

4

Lass die andere Hälfte der Passionsfrucht auf dem Cocktail schwimmen und serviere ihn sofort.

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Die Geschichte

Die Passionsfrucht kam spät in der Cocktailwelt an. Tiki-Bars verwendeten bereits in den fünfziger Jahren Passionsfruchtsirup in Drinks wie dem Hurricane, doch die frische Frucht blieb außerhalb der Tropen lange eine Seltenheit. Das änderte sich, als Importe das ganze Jahr über möglich wurden und in den achtziger Jahren mit Passoã ein französischer Likör auf Passionsfruchtbasis hinzukam. Seitdem taucht der Geschmack überall auf, vom Pornstar Martini bis zu alkoholfreien Spritz-Drinks. Die Kombination aus Säure, Süße und einem intensiven Aroma erklärt, warum ein Cocktail mit Passionsfrucht fast immer ausgewogen gelingt.

Das richtige Glas

Für den Passionsfrucht-Martini nimmst du eine Coupe oder ein Martiniglas mit 20 bis 26 cl. Das Glas ist breit genug, damit eine halbe Passionsfrucht darauf schwimmt, und der Stiel hält deine Hand vom Getränk fern, sodass es kalt bleibt. Servierst du einen längeren Passionsfrucht-Cocktail mit Eis und Sprudel, ist ein Longdrinkglas oder Tumbler sinnvoller. Ein kleines Shotglas ist praktisch, wenn du Prosecco dazu servierst, wie bei der Pornstar Martini. Wenn du eine klarere, klassische Linie bevorzugst, schau dir unsere Martinigräser an.

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Das richtige Werkzeug

Für Passionsfrucht-Cocktails verwendest du neben dem Glas einen Shaker, einen Jigger zum genauen Abmessen und eine Zitruspresse. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.

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Womit machst du diese Passionsfrucht-Cocktails?

Für diese Passionsfrucht-Cocktails brauchst du die richtige Basis. Bekannte Flaschen sind Safari und Passoã. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.

Flasche Safari 70 cl

20 % · Geschmack, Cocktails und Glas

Flasche Passoã 70 cl

17 % · 3 Geschmacksrichtungen

Flasche Absolut Passionfruit 70 cl

38 % · Passionsfrucht

Flasche Sourz Passionfruit 70 cl

15 % · Passionsfrucht

Variationen & Twists

Ersetze den Wodka durch weißen Rum, und du bist nah an der tropischen Seite des Hurricane; mit Gin wird das Ganze trockener und würziger. Ersetze den Zuckersirup durch Vanillesirup und serviere einen Shot Prosecco dazu, dann bereitest du im Grunde einen Pornstar Martini zu. Ein Schuss Ananassaft sorgt für einen weicheren, volleren Geschmack, und ein paar Chilischeiben im Shaker verleihen ihm eine scharfe Note.

Serviertipp

Siebe immer doppelt ab, wenn du das Fruchtfleisch mitzerkleinerst, denn die Kerne sind zwar essbar, wirken in einer Coupette aber unordentlich. Wenn du sie sehen möchtest, lass eine halbe Passionsfrucht auf dem Drink schwimmen. Stell das Glas vorher zehn Minuten in den Gefrierschrank, dann bleibt der Cocktail länger kalt.

Gut zu wissen

Mehr Cocktails mit Passionsfrucht

Neben dem Martini gibt es einige feste Klassiker. Der Pornstar Martini ergänzt Vanille und wird mit einem Shot Prosecco daneben serviert. Der Hurricane kombiniert dunklen und weißen Rum mit Passionsfrucht- und Orangensaft und stammt aus New Orleans. Im Passoã-Cocktail mischst du den Likör mit Orangensaft oder Sprudel, was einen leichten Aperitif ergibt. Sex on the Beach setzt auf Pfirsich, wird mit Passionsfruchtsaft aber deutlich vollmundiger. Einen Passionsfrucht-Mojito bereitest du zu, indem du das Fruchtfleisch zusammen mit Minze und Limette muddelst.

Frische Passionsfrucht oder Saft?

Frische Passionsfrucht liefert das meiste Aroma, aber auch Kerne und Fasern. Eine reife Frucht erkennst du an ihrer runzligen Schale; eine glatte Frucht ist noch nicht reif und schmeckt fade. Rechne mit etwa 2 cl Fruchtfleisch pro Frucht. Passionsfruchtsaft oder -püree aus der Flasche ist bei größeren Mengen praktisch und schmeckt gleichmäßiger, ist aber oft gesüßt; reduziere dann die Menge an Zuckersirup. Wenn du einen klaren Passionsfrucht-Cocktail möchtest, seihe das Fruchtfleisch durch ein feines Sieb ab; ein solches findest du bei unseren Cocktailsieben.

Passoã und andere Passionsfruchtliköre

Wer nach Passionsfruchtlikör sucht, landet fast immer bei Passoã: dem orangefarbenen französischen Likör mit rund 17 Prozent Alkohol, der in vielen niederländischen Küchenschränken steht. Er ist süß und recht mild, sodass du großzügig dosieren kannst, ohne dass ein Cocktail sofort stark wird. Alternativen sind Passionsfruchtliköre anderer Marken und selbst gemachter Sirup aus Fruchtfleisch, Zucker und Wasser. Kombiniere Likör immer mit frischem Limettensaft, sonst bleibt alles klebrig süß und die Säure, die Passionsfrucht gerade interessant macht, geht verloren.

Alkoholfrei mit Passionsfrucht

Ohne Alkohol behauptet sich die Passionsfrucht bestens, weil ihr Aroma so ausgeprägt ist. Schüttle das Fruchtfleisch einer halben Passionsfrucht mit 6 cl Orangensaft, 1,5 cl Limettensaft und 1 cl Zuckersirup und seihe die Mischung doppelt in eine gekühlte Coupette ab. Für eine längere Variante füllst du mit Mineralwasser oder alkoholfreiem Schaumwein auf. Ein halber Teelöffel Vanilleextrakt verleiht dieselbe runde Note, die sonst vom Likör kommt. Serviere das Getränk mit einer halben Frucht darauf, dann sieht das Glas genauso aus wie die Variante mit Wodka.

Passionsfrucht-Cocktails vorbereiten

Für eine Gruppe lassen sich diese Rezepte gut vorbereiten. Mische Wodka, Likör, Limettensaft und Sirup im richtigen Verhältnis in einer Flasche und stelle sie mindestens zwei Stunden kalt; rechne mit etwa 9 cl Mischung pro Person. Das Fruchtfleisch gibst du erst beim Shaken dazu, sonst setzt es sich am Boden der Flasche ab. Schüttle jeweils zwei oder drei Gläser gleichzeitig mit Eis, damit die Verdünnung stimmt. Stelle neben den Krug eine Schale mit halbierten Passionsfrüchten, dann kann jeder sein eigenes Glas fertigstellen.

Wozu passt sie?

Der Geschmack ist ausgeprägt süß-säuerlich, daher kommen diese Cocktails vor dem Essen oder zu etwas Herzhaftem und Salzigem am besten zur Geltung. Zu einem süßen Dessert wird es schnell zu viel des Guten. Im Sommer ist ein langer Passionsfrucht-Cocktail mit Eis und Sprudel angenehmer als ein kurzer, kräftiger Martini, und du trinkst ihn ganz von selbst langsamer. Wenn du etwas aus derselben Familie, aber mit anderem Obst suchst, schau dir den French Martini mit Ananas und Himbeerlikör an.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Alkohol passt zu Passionsfrucht?

Wodka ist die neutralste Wahl und lässt die Frucht im Vordergrund stehen. Weißer Rum funktioniert ebenfalls gut und lenkt den Geschmack in Richtung Tiki, Gin ergibt einen trockeneren, würzigeren Cocktail mit Passionsfrucht, und Prosecco macht daraus einen leichten Aperitif. Passionsfruchtlikör wie Passoã kombinierst du immer mit frischem Limettensaft, sonst wird das Ganze zu süß.

Was ist in einem Passionsfrucht-Martini enthalten?

Vier Zentiliter Wodka, 2 cl Passionsfruchtlikör, das Fruchtfleisch einer halben Passionsfrucht, 1,5 cl frischer Limettensaft und 1 cl Zuckersirup. Alles kommt mit Eis in den Shaker, wird fünfzehn Sekunden kräftig geschüttelt und anschließend doppelt in eine gekühlte Coupette abgeseiht. Die andere Hälfte der Passionsfrucht lässt du auf dem Cocktail schwimmen.

Wie viele Passionsfrüchte brauchst du?

Rechne mit einer reifen Passionsfrucht pro Glas: Die eine Hälfte kommt in den Shaker, die andere verwendest du als Garnitur. Eine Frucht ergibt etwa 2 cl Fruchtfleisch. Wenn du eine größere Menge zubereitest, ist Passionsfruchtpüree praktischer; verwende 2 cl Püree pro Glas und reduziere den Zuckersirup, da Püree meist bereits gesüßt ist.

Welches Glas verwendest du für Passionsfrucht-Cocktails?

Für die kurzen, geschüttelten Varianten eignet sich eine Coupette oder ein Martiniglas mit 20 bis 26 cl, breit genug, damit eine halbe Frucht darin schwimmen kann. Lange Varianten mit Sprudel oder Eis servierst du in einem Longdrinkglas oder Tumbler. Entdecke unsere Cocktailgläser für beide Arten.

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