Das Slush-Rezept
für deinen Tisch
Verrühre das Wasser, den Sirup und die Prise Salz in einer flachen Form, bis sich der Sirup vollständig aufgelöst hat. Eine flache Form funktioniert besser als eine hohe Schüssel, da eine dünne Schicht schneller und gleichmäßiger gefriert.
Stelle die Form in den Gefrierschrank und kratze die Mischung nach einer halben Stunde mit einer Gabel von den Rändern zur Mitte hin los. Dort beginnt das Gefrieren, daher bilden sich dort die ersten Kristalle.
Wiederhole dieses Auflockern alle halbe Stunde drei- bis viermal, bis die gesamte Masse aus einzelnen Körnern besteht. Durch Zucker und Salz wird die Mischung nie zu einem harten Block, sie bleibt jedoch körnig.
Schöpfe die Slush-Masse in ein gekühltes Glas, gib nach Belieben noch einen Schuss Sirup darüber und stecke einen Strohhalm oder einen langen Löffel hinein. Sofort genießen, denn sobald sie steht, schmilzt sie.
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Die Geschichte
Slush besteht aus zwei Dingen, die einander entgegenwirken: Wasser möchte zu einem Block gefrieren, Zucker und Salz wollen das verhindern. Gelöster Zucker und Salz senken den Gefrierpunkt, sodass die Mischung erst unter null Grad fest wird und auch dann teilweise flüssig bleibt. Genau in diesem Bereich liegt der Slush: Eiskristalle, die lose nebeneinander in einer dicken, süßen Flüssigkeit liegen. Eine Maschine hält diesen Zustand durch ununterbrochenes Rühren aufrecht. Im Gefrierschrank erledigst du das mit einer Gabel, jede halbe Stunde. Schabst du nicht, wachsen die Kristalle zusammen und du hast einen Eisblock mit einem Löffel darin.
Das richtige Glas
Ein Slush kommt direkt aus dem Gefrierschrank, daher muss das Glas auf einen Schlag einen großen Temperatursprung verkraften. Gehärtetes Glas hält das gut aus und fühlt sich dank der dicken Wand außerdem weniger schnell kalt an der Hand an. Ein Tumbler mit weiter Öffnung ist praktisch, weil du den Slush mit einem Löffel hineingibst und ein Trinkhalm aufrecht darin stehen können muss. Möchtest du ihn größer und festlicher servieren, mit viel abgeschabtem Eis über dem Rand, sieh dir die Hurricane-Gläser an.
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Das richtige Werkzeug
Für Slush verwendest du neben dem Glas einen Barlöffel, um den Sirup durch das Eis zu rühren, und einen Trinkhalm, der breit genug für Eissplitter ist. Das sind die Barutensilien, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Barutensilien & Cocktailsets.
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Welcher Schuss passt in einen Slush?
Ein Slush ist von sich aus alkoholfrei. Wenn du für Erwachsene einen Schuss hinzufügen möchtest, bietet sich Likör am ehesten an, weil der Geschmack in dieselbe Richtung wie der Sirup geht. Zum Beispiel Passoã zu einem roten Slush oder Limoncello zu einem gelben. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie das Getränk schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du dafür brauchst.
Variationen & Twists
Die Farbe bestimmt die Erwartung: Blaubeersirup ergibt den klassischen blauen Slush, Grenadine einen roten und Zitronensirup einen gelben. Wenn du statt Sirup frischen Saft verwendest, gib Zucker hinzu, bis er deutlich zu süß schmeckt, denn durch die Kälte schmeckst du weniger. Schnelle Variante: Gib sechs Eiswürfel mit vier cl Sirup und einem Schuss Wasser in den Mixer und mixe alles, bis es körnig ist, nicht glatt. Lust auf mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Stell das Glas eine halbe Stunde vorher in den Gefrierschrank, dann schmilzt die erste Schicht nicht sofort weg. Schöpf den Slush mit einem Löffel hinein, statt ihn einzuschenken, und lass ihn ein paar Zentimeter über den Rand hinausragen. Ein breiter Strohhalm und ein langer Löffel im Glas sind zusammen am praktischsten, denn nach der Hälfte wird ein Slush immer trinkbar.
Gut zu wissen
Warum gefriert Salzwasser später?
Aufgelöstes Salz und aufgelöster Zucker senken den Gefrierpunkt von Wasser. Dadurch wird die Mischung erst unter null Grad fest, und selbst dann bleibt ein Teil zwischen den Eiskristallen flüssig. Genau das macht den Unterschied zwischen einem Slush und einem Eisblock aus.
Wie viel Sirup kommt hinein?
Rechne mit etwa einem Teil Sirup auf drei Teile Wasser. Weniger Sirup ergibt ein härteres Ergebnis, das eher an Wassereis erinnert, mehr Sirup macht die Mischung so süß, dass sie kaum noch gefriert. Zwischen diesen beiden Extremen liegt die Körnung, die du suchst.
Geht es auch ohne Gefrierschrank?
Ja, mit dem Mixer. Gib Eiswürfel, Sirup und einen kleinen Schuss Wasser in den Behälter und mixe kurz auf höchster Stufe. Du erhältst dann gröbere Splitter als aus dem Gefrierschrank, und er wird schneller wässrig, aber du trinkst ihn innerhalb einer Minute.
Wie lange hält er sich im Gefrierschrank?
Ein paar Tage, aber du musst ihn vor dem Servieren erneut aufkratzen. Je länger er steht, desto mehr wachsen die Kristalle zusammen und desto gröber wird die Körnung.
Strohhalm oder Löffel?
Am Anfang ist ein Slush zu dick für einen Strohhalm, also beginne mit einem langen Löffel. Sobald die obere Schicht schmilzt, kommt der Strohhalm hindurch. Ein breiter Strohhalm verstopft durch Eissplitter weniger schnell als ein schmaler.
Häufig gestellte Fragen
Wie macht man Slush ohne Maschine?
Mische Wasser mit Sirup und einer Prise Salz in einer flachen Schale, stelle sie in den Gefrierschrank und kratze die Mischung alle halbe Stunde mit einer Gabel auf. Nach drei- bis viermaligem Aufkratzen hast du lose Eiskristalle statt eines Blocks.
Warum ist Salz im Slush?
Salz und Zucker senken den Gefrierpunkt, wodurch die Mischung später und weniger stark gefriert. Dadurch bleibt Flüssigkeit zwischen den Eiskristallen und du erhältst einen körnigen Slush statt eines Eisblocks. Eine Prise genügt, du schmeckst sie nicht heraus.
Welchen Sirup verwendet man für Slush?
Jeder Limonadensirup funktioniert, aber wähle einen mit ausgeprägter Farbe und Geschmack: Blaubeere, Himbeere, Zitrone oder Orange. Durch die Kälte schmeckst du weniger, daher schmeckt etwas, das bei Raumtemperatur gerade richtig süß ist, eiskalt schnell fad.
In welchem Glas serviert man einen Slush?
In einem stabilen Glas mit einer breiten Öffnung, damit du den Slush hineinschöpfen kannst und ein Strohhalm aufrecht stehen bleibt. Gehärtetes Glas ist angenehm, weil es die Kälte gut verträgt und sich die dicke Wand weniger kalt anfühlt.
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