Das Eistee-Rezept
für deinen Tisch
Lass 2 Teebeutel Schwarztee drei bis vier Minuten in 25 cl kochendem Wasser ziehen und nimm sie anschließend heraus. Längeres Ziehen macht den Tee bitter, da dann vor allem Gerbstoffe freigesetzt werden. Lass ihn ruhig etwas stärker ziehen, als du ihn warm trinken würdest, denn später kommt noch Eis dazu.
Lass den Tee zunächst auf der Arbeitsfläche abkühlen und stelle ihn anschließend mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Wenn du deinen warmen Tee über Eiswürfel gießt, schmilzt das Eis in wenigen Sekunden und du erhältst lauwarmen, dünnen Tee.
Fülle das Glas zu drei Vierteln mit großen Eiswürfeln und gib die Minzblätter und Zitronenscheiben dazu. Drücke die Minze leicht zwischen den Fingern, bevor sie ins Glas kommt, damit sich die Öle und der Duft lösen.
Gieße den kalten Tee über das Eis und rühre kurz mit einem Barlöffel um, damit sich Zitrone und Minze verteilen. Probiere ihn und süße erst jetzt mit Zuckersirup nach; loser Zucker löst sich in kaltem Tee kaum noch auf.
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Die Geschichte
Welche Teesorte du wählst, bestimmt den Charakter deines Eistees. Schwarzer Tee ist die klassische Grundlage: kräftig, leicht bitter und stark genug, um Eis, Zitrone und Zucker standzuhalten. Grüner Tee ergibt einen leichteren, grasigen Eistee, reagiert aber empfindlicher auf zu heißes Wasser und zu langes Ziehen; bereite ihn bei etwa achtzig Grad zu und lass ihn zwei Minuten ziehen. Kräutertee und Rooibos enthalten keine Gerbstoffe und werden daher niemals bitter, egal wie lange du sie stehen lässt. Ihnen fehlt jedoch der Körper von schwarzem Tee, daher ist ein Schuss Zitrone oder eine Scheibe Pfirsich hier kein überflüssiger Luxus.
Das richtige Glas
Eistee trinkt man aus einem hohen Glas mit viel Eis, und vierzig Zentiliter sind dafür eine angenehme Größe: Es passt reichlich Eis hinein, ohne dass du nach drei Schlucken schon wieder nachschenken musst. Das geschliffene Facettenmuster sorgt für Halt, sobald die Außenseite beschlägt, und das passiert bei einem kalten Glas schnell. Wenn du Eistee für einen ganzen Tisch zubereitest, schenkst du ihn aus der passenden 1,2-Liter-Karaffe ein und musst nicht ständig mit der Flasche herumgehen. Weitere Größen und Modelle findest du bei den Wasserkaraffen.
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Das richtige Werkzeug
Für ein Glas Eistee brauchst du neben dem Glas große Eiswürfel aus einer Eiswürfelform, eine Zitruspresse für frischen Zitronensaft und einen Barlöffel, um kurz umzurühren. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du bei unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
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Womit machst du Eistee für Erwachsene?
Eistee ist von Natur aus alkoholfrei. Möchtest du daraus ein Getränk für Erwachsene machen, rührst du einen Schuss Gin oder Rum ins Glas. Bekannte Flaschen sind Tanqueray und Havana Club. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Pfirsich ist der klassische Geschmackgeber: Püriere einen halben reifen Pfirsich oder gieße einen Schuss Pfirsichsaft zum kalten Tee. Mit grünem Tee, frischem Ingwer und etwas Honig erhältst du einen leichteren Eistee, mit Rooibos eine koffeinfreie Variante für Kinder. Für Cold Brew lässt du vier Teebeutel acht bis zwölf Stunden in einem Liter kaltem Wasser im Kühlschrank ziehen; so wird der Tee mild und kann nicht bitter werden. Für Erwachsene rührst du vier Zentiliter Gin oder weißen Rum ins Glas. Noch mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Stelle Glas und Kanne eine halbe Stunde vor dem Einschenken in den Kühlschrank, dann bleibt der Eistee länger kalt. Fülle das Glas zu drei Vierteln mit großen Eiswürfeln statt mit einer Handvoll kleiner, denn große Würfel schmelzen langsamer und verdünnen weniger. Garniere ihn mit einer Zitronenscheibe am Rand und einem Zweig Minze und stelle den Zuckersirup separat auf den Tisch, damit jeder selbst süßen kann.
Gut zu wissen
Warum wird mein Eistee bitter?
Weil der Tee zu lange gezogen hat. Nach etwa vier Minuten werden vor allem Gerbstoffe freigesetzt, die für diese trockene, bittere Note sorgen, die bei kaltem Tee noch stärker auffällt als bei warmem. Nimm die Teebeutel also nach drei bis vier Minuten heraus und drücke sie nicht aus. Bei grünem Tee ist der Spielraum noch kleiner: zwei Minuten bei etwa achtzig Grad heißem Wasser.
Warum zuerst abkühlen und erst dann Eis hinzufügen?
Heißer Tee lässt die Eiswürfel innerhalb weniger Sekunden schmelzen. Das Schmelzwasser verdünnt den Tee, und du hast ein lauwarmes Glas vor dir, das nach nichts mehr schmeckt. Lass den Tee daher zuerst auf der Arbeitsfläche abkühlen und stelle ihn dann mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Wenn du es eilig hast, bereite ihn doppelt so stark zu und gieße ihn über besonders viel Eis.
Wie lange hält sich Eistee?
Im Kühlschrank abgedeckt hält sich Eistee zwei bis drei Tage. Danach wird er geschmacklich fad. Entferne Zitrone und Minze, wenn du ihn länger als einen Tag aufbewahrst, denn sie ziehen weiter durch und machen den Tee bitter. Bewahre ihn ohne Eis auf und gieße ihn erst kurz vor dem Trinken über Eis.
Schwarzer, grüner oder Kräutertee?
Schwarzer Tee ist der kräftige Klassiker und verträgt Eis, Zitrone und Zucker am besten. Grüner Tee ergibt einen leichteren Eistee, wird aber bei zu heißem Wasser oder zu langem Ziehen schnell bitter. Kräutertee und Rooibos enthalten keine Gerbstoffe und werden nie bitter; außerdem sind sie koffeinfrei und daher praktisch für Kinder und für später am Abend.
Warum wird mein Eistee trüb?
Trüber Eistee entsteht, wenn heißer Tee zu schnell abkühlt: Gerbstoffe und Koffein verbinden sich dann zu kleinen Partikeln, die die Flüssigkeit trüben. Das ist harmlos und man schmeckt nichts davon. Wenn du ihn klar halten möchtest, lass den Tee zunächst auf Zimmertemperatur kommen, bevor er in den Kühlschrank kommt, oder kühle ihn sofort mit kaltem Wasser ab.
Häufig gestellte Fragen
Wie macht man Eistee selbst?
Lass zwei Beutel schwarzen Tee drei bis vier Minuten in 25 cl kochendem Wasser ziehen, nimm die Beutel heraus und lass den Tee im Kühlschrank abkühlen. Füll danach ein hohes Glas zu drei Vierteln mit großen Eiswürfeln, gib Minzblätter und zwei Zitronenscheiben dazu und gieß den kalten Tee darüber. Süße ihn nach Belieben mit Zuckersirup.
Wie lange muss Tee für Eistee ziehen?
Schwarzer Tee sollte drei bis vier Minuten ziehen, grüner Tee etwa zwei Minuten in achtzig Grad heißem Wasser. Längeres Ziehen löst vor allem Gerbstoffe und sorgt dadurch für einen bitteren Geschmack, der in kaltem Tee deutlicher hervortritt als in heißem. Kräutertee und Rooibos dürfen länger ziehen, da sie keine Gerbstoffe enthalten.
Kann man Eistee kalt aufbrühen?
Ja. Gib vier Teebeutel in einen Liter kaltes Wasser und lass ihn acht bis zwölf Stunden im Kühlschrank ziehen. Kalt aufgebrühter Tee wird milder und süßer und kann nicht bitter werden, weil sich die Gerbstoffe bei niedriger Temperatur kaum lösen. Du musst nur eine Nacht warten, also setz ihn am Abend vorher an.
Welches Glas verwendet man für Eistee?
Ein hohes Longdrinkglas mit etwa vierzig Zentilitern Fassungsvermögen, damit reichlich Eis hineinpasst, ohne dass du nach ein paar Schlucken schon wieder nachschenken musst. Wenn du einen ganzen Krug für den Tisch zubereitest, schenkst du ihn aus einer Karaffe oder einem Wasserkrug mit mehr als einem Liter Fassungsvermögen aus und stellst ihn in die Mitte des Tisches.
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