So schenkst du ein
ein Bockbier in
Spüle das Glas mit kaltem Wasser aus und lass es nass. An einem nassen, kühlen Glas haftet die Schaumkrone besser, und Fett- oder Seifenreste lassen den Schaum sofort zusammenfallen. Trockne das Glas daher nicht mit einem Geschirrtuch ab.
Halte das Glas schräg, etwa fünfundvierzig Grad, und schenke ruhig an der Innenwand entlang ein. Gieße ohne Unterbrechung weiter, denn jede Pause erzeugt gröberen Schaum. Lass die Flasche den Glasrand nicht berühren.
Stelle das Glas aufrecht, sobald es etwa zu zwei Dritteln gefüllt ist, und schenke den Rest in die Mitte des Biers. Dort baut sich die Schaumkrone auf. Zwei Zentimeter beiger Schaum über dem dunklen Bier sind ein gutes Maß.
Lass die Schaumkrone sich setzen, bevor du beginnst; bei einem malzbetonten Bier geht sie langsamer zurück als bei Pils. Bockbier servierst du bei 8 bis 12 Grad, also nicht direkt aus dem Kühlschrank, sonst schmeckst du Karamell und Brot kaum.
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Die Geschichte
Der Name Bock geht auf Einbeck zurück, eine Stadt in Niedersachsen, die im späten Mittelalter für ihr Bier bekannt war und es weit über die Stadt hinaus verkaufte. Als der Stil in Bayern nachgebraut wurde, wandelte sich Einbeck in der Umgangssprache zu Beck und danach zu Bock. Das ist die gängige Erklärung für den Namen und zugleich der Grund, warum auf so vielen Etiketten ein Bock zu sehen ist: Das deutsche Wort Bock bezeichnet auch das Tier. In den Niederlanden entwickelte Bockbier später eine eigene Ausprägung als dunkles Herbstbier, während Bock in Deutschland eine Familie kräftiger Biere blieb, die auch hell sein können.
Das richtige Glas
Bockbier kommt in einem bauchigen Glas oder einer Tulpe am besten zur Geltung: ein breiter Bauch, der den Malzduft bewahrt, und ein etwas schmalerer Rand, der die beigefarbene Schaumkrone zusammenhält. Ein Glas mit etwa 40 Zentilitern bietet einer 30-cl-Flasche großzügig Platz. Ein echtes Bockbierglas als eigenständiges Modell haben wir nicht im Sortiment; dies sind die beiden Modelle, die ihm am nächsten kommen. Die breiteren Kelche findest du bei den Spezialbiergläsern.
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Das richtige Werkzeug
Für ein Bockbier braucht man neben dem Glas nicht viel; das hier steht bei uns auf demselben Tisch: ein Barlöffel, um vorsichtig umzurühren, ohne die Kohlensäure herauszurühren, und Cocktailspieße für den Käse oder die Wurst, die daneben serviert wird. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
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Welche Spirituose passt dazu?
Das Bier selbst spielt hier die Hauptrolle; diese Getränke stehen bei uns im Herbst daneben. Ein Gläschen Genever oder Beerenburg passt zur malzigen, würzigen Seite eines Bocks. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Neben dem Herbstbock gibt es in den Niederlanden den Frühlingsbock, ein leichteres und helleres Bier, das im Frühjahr erscheint und dem deutschen Maibock nähersteht. In Deutschland selbst ist Bock eine Familie: Maibock ist die blonde Frühlingsvariante, Doppelbock ist schwerer und malzbetonter, und Eisbock wird kräftiger gemacht, indem das Bier teilweise gefroren und das Eis entfernt wird. Der niederländische Herbstbock liegt grob bei 6 bis 7 Prozent; die deutschen Varianten reichen höher. Mehr lesen? Sieh dir alle Getränke und Marken an.
Serviertipp
Schenke Bockbier bei 8 bis 12 Grad aus. Zu kalt werden die Karamell- und Brotaromen überdeckt, und dann bleibt vor allem Kohlensäure übrig. Nimm die Flasche eine halbe Stunde vor dem Ausschenken aus dem Kühlschrank und lass die Schaumkrone kurz stehen, bevor du den ersten Schluck nimmst.
Gut zu wissen
Niederländisches Bockbier gegenüber deutschem Bock
In den Niederlanden ist Bockbier ein dunkles, malzbetontes Herbstbier mit rund 6,5 Prozent Alkohol, das ab Ende September erhältlich ist. In Deutschland ist Bock kein Saisonbier, sondern eine Familie kräftiger Biere mit Maibock, Doppelbock und Eisbock, und diese Familie kann auch hell sein. Dasselbe Wort bezeichnet also zwei unterschiedliche Dinge.
Woher der Name kommt
Die gängige Erklärung lautet, dass der Name auf Einbeck in Niedersachsen zurückgeht, eine Stadt, die im späten Mittelalter für ihr Bier bekannt war. Als der Stil in Bayern nachgebraut wurde, entwickelte sich Einbeck zu Beck und später zu Bock. Dass das deutsche Wort Bock auch Ziegenbock bedeutet, erklärt den Ziegenbock auf vielen Etiketten.
Frühlingsbock
Neben dem Herbstbock gibt es den Frühlingsbock, der im Frühjahr erscheint. Er ist heller in Farbe und Geschmack und ähnelt dadurch eher dem deutschen Maibock als dem dunklen Herbstbier. Dasselbe Wort Bock, ein anderes Bier im Glas.
Woher der Geschmack kommt
Farbe und Geschmack stammen vor allem aus dem Malz. Dunkler getrocknete und geröstete Malze verleihen die braune bis rotbraune Farbe sowie Noten von Karamell, Brot und Toast. Der Hopfen spielt eine geringere Rolle als bei Pils, wodurch sich Bockbier weicher und vollmundiger anfühlt und weniger bitter ist.
Wie viel Alkohol Bockbier enthält
Das niederländische Herbstbock liegt grob zwischen 6 und 7 Prozent, oft bei etwa sechseinhalb. Die deutschen Varianten liegen höher, besonders ein Doppelbock oder Eisbock. Der genaue Alkoholgehalt steht auf dem Etikett.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Bockbier?
In den Niederlanden ist Bockbier das dunkle, malzige Herbstbier, das ab Ende September erscheint und meist etwa 6,5 Prozent Alkohol enthält. Es schmeckt nach Karamell, Brot und Toast und ist weniger bitter als Pils. In Deutschland bedeutet Bock etwas anderes: Dort bezeichnet es eine Familie kräftiger Biere, die auch hell sein können.
Woher kommt der Name Bockbier?
Die gängige Erklärung lautet, dass der Name auf Einbeck in Niedersachsen zurückgeht. Als das Bier aus dieser Stadt in Bayern nachgebraut wurde, wandelte sich Einbeck in der Umgangssprache zu Beck und später zu Bock. Das deutsche Wort Bock bezeichnet auch das Tier und erklärt damit den Ziegenbock auf vielen Etiketten.
Was ist der Unterschied zwischen Bockbier und Frühlingsbock?
Das Herbstbock ist das dunkle, malzige Bier, das ab Ende September erscheint. Das Frühlingsbock kommt im Frühjahr, ist heller in Farbe und Geschmack und ähnelt eher dem deutschen Maibock. Beide tragen den Namen Bock, aber das Bier im Glas unterscheidet sich.
In welchem Glas und bei welcher Temperatur schenkt man Bockbier aus?
In einem Kugelglas oder einer Tulpe mit etwa 40 Zentilitern Fassungsvermögen, sodass eine 30-cl-Flasche plus ein zwei Zentimeter breiter Schaumkragen hineinpasst. Der breite Bauch hält den Malzduft fest. Bei 8 bis 12 Grad und nicht direkt aus dem Kühlschrank servieren.
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