So schenken Sie ein
einen Triple Sec
Stellen Sie das Glas eine Viertelstunde in den Kühlschrank oder füllen Sie es mit Eis und Wasser, während Sie den Rest vorbereiten. Triple Sec ist süß, und ein kaltes Glas hält diese Süße im Zaum. Gießen Sie das Eiswasser kurz vor dem Einschenken weg und trocknen Sie den Rand ab.
Geben Sie zwei Eiswürfel ins Glas. Große Würfel schmelzen langsamer und verdünnen den Likör weniger schnell als Eisbruch aus der Eismaschine; bei vier Zentilitern in einem kleinen Glas ist der Unterschied deutlich spürbar.
Gießen Sie vier Zentiliter Triple Sec über das Eis. Messen Sie die Menge ab, statt nach Augenmaß einzuschenken: Ein kleines Glas ist schnell voll, und den Unterschied zwischen drei und fünf Zentilitern schmeckt man sofort an der Süße.
Schneiden Sie einen Streifen Orangenschale ab, drücken Sie ihn mit der farbigen Seite zum Glas über den Likör, damit das Öl auf die Oberfläche gelangt, und legen Sie ihn hinein. Lassen Sie das Glas eine Minute stehen, bevor Sie trinken, dann ist der Likör gleichmäßig kalt.
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Die Geschichte
Triple Sec ist eine Gattungsbezeichnung und keine Marke. Damit ist ein klarer Likör auf Basis getrockneter Orangenschalen gemeint, sowohl von bitteren als auch von süßen Orangen, und jeder Brenner darf ihn so nennen. Die ältere Familie, aus der er hervorgegangen ist, heißt Curaçao: die Sammelbezeichnung für Orangenlikör aus getrockneten Schalen, den es in farblos, orange und blau gibt. Triple Sec ist darin der trockene, klare Zweig. Daneben stehen Flaschen im Regal, die etwas Eigenes bieten. Cointreau ist ein klarer Triple Sec mit eigener Signatur, und Grand Marnier ist kein Triple Sec, sondern ein Likör auf Cognacbasis, wodurch er voller und runder ausfällt.
Das richtige Glas
Pur schenkst du Triple Sec in ein kleines Glas auf Fuß, damit vier Zentiliter darin nicht verloren wirken und du das Glas am Stiel halten kannst. In Cocktails spielt er eine Nebenrolle und bestimmt das Cocktailglas: Eine Margarita kommt in einen breiten Kelch mit Platz für einen Salzrand, ein Cosmopolitan oder ein Sidecar in eine Coupette. Ein Glas, das als Triple-Sec-Glas verkauft wird, gibt es nicht; die kleinen Kelche bei den Likörgläsern kommen dem am nächsten, und für Cocktails schaust du bei den Margaritagläsern oder allgemeiner bei den Cocktailgläsern.
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Das richtige Werkzeug
Für ein Glas Triple Sec verwendest du neben dem Glas einen Jigger, um die Zentiliter abzumessen, und sobald Limette oder Zitrone dazukommt, einen Cocktailshaker zum Shaken. Für den Salzrand einer Margarita kommt außerdem ein Glasrimmer dazu. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
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Wozu passt Triple Sec ?
Triple Sec kommt selten allein ins Glas. Das sind die Flaschen, die in den Klassikern daneben zum Einsatz kommen - vom Tequila in einer Margarita bis zum Cognac in einem Sidecar. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie er schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Blue Curaçao ist derselbe Likör mit zugesetztem Farbstoff: dieselbe getrocknete Orangenschale, nur blau eingefärbt, und deshalb schmeckt ein blauer Cocktail nicht anders als derselbe Cocktail mit klarem Triple Sec. Es gibt auch orangefarbenen Curaçao, der meist etwas voller und süßer ausfällt als die klare Variante. In einem Rezept kannst du diese drei meist problemlos austauschen, solange du die Farbe in Kauf nimmst. Cointreau und Grand Marnier solltest du nicht einfach austauschen: Ersterer ist klar und trockener, Letzterer basiert auf Cognac und ist voller. Mehr lesen? Sieh dir alle Getränke und Marken an.
Serviertipp
Pur trinkt man ihn kalt und klein: vier Zentiliter in einem gekühlten Glas mit zwei großen Eiswürfeln und einem Streifen Orangenschale. Die Flasche selbst muss nicht in den Kühlschrank; bei diesem Alkoholgehalt ist das nicht sinnvoll, und kalt wird ein Likör eher dickflüssig. Wenn du mixt, stell den Jigger bereit, denn in einer Margarita oder einem Sidecar entscheidet genau dieser eine Schuss, ob das Ganze süß oder trocken ausfällt.
Gut zu wissen
Woraus Triple Sec hergestellt wird
Der Geschmack stammt von getrockneten Orangenschalen, meist von einer Mischung aus Bitterorangen und Süßorangen. Die Schalen werden in neutralem Alkohol mazeriert und destilliert, anschließend wird Zucker hinzugefügt. Das Ergebnis ist klar, nicht orange: Die Farbe von Orangenlikör in einer Flasche stammt vom Farbstoff, nicht von der Schale. Ursprünglich handelt es sich um einen trockenen Likör, und „sec“ im Namen verweist darauf.
Triple Sec, Curaçao, Cointreau und Grand Marnier
Curaçao ist die ältere, übergeordnete Familie: Orangenlikör aus getrockneten Schalen, erhältlich in farblos, orange und blau. Triple Sec ist darin die trockene, klare Variante und eine Gattungsbezeichnung, die jeder Brenner verwenden darf. Cointreau ist eine Marke und ein klarer Triple Sec mit eigener Charakteristik. Grand Marnier ist kein Triple Sec: Er ist ein Likör auf Cognacbasis, wodurch er voller und runder schmeckt. Genau dieser Unterschied erklärt, warum Rezepte manchmal Triple Sec und manchmal eine Marke nennen.
Wie viel Alkohol darin enthalten ist
Der Alkoholgehalt reicht grob von 15 bis 40 Prozent und unterscheidet sich je nach Marke. Die günstigeren Flaschen liegen oft am unteren Ende dieser Spanne, die bekannteren Marken am oberen. Das ist mehr als ein Geschmacksdetail: In einer Margarita oder einem Sidecar schmeckt eine Flasche vom unteren Ende dieser Spanne merklich süßer und milder als eine Flasche vom oberen Ende. Der Prozentsatz steht immer auf dem Etikett.
Warum fast jeder klassische Sour einen Schuss davon enthält
Ein Sour ist die Kombination aus Spirituose, etwas Saurem und etwas Süßem. Triple Sec erfüllt dabei zwei Funktionen zugleich: Er bringt den Zucker und die Orange ein, was gut zu Limette oder Zitrone passt. Dadurch ist er der süße Bestandteil in der Margarita mit Tequila, im Cosmopolitan mit Wodka, im Sidecar mit Cognac und in der White Lady mit Gin. In einem Long Island Iced Tea ist er der einzige Likör zwischen vier Sorten Spirituosen.
Blue Curaçao ist derselbe Likör
Blue Curaçao ist ein Orangenlikör aus getrockneten Schalen, dem blauer Farbstoff zugesetzt wird. Geschmacklich gibt es kaum einen Unterschied zur klaren Variante, daher schmeckt ein blauer Cocktail nicht anders als derselbe Cocktail mit Triple Sec. Er wird daher vor allem wegen der Farbe verwendet. Wenn du sie in einem Rezept austauschst, achte auf den Alkoholgehalt beider Flaschen.
Ob man ihn pur trinkt
Das geht, und in kleinen Mengen ist es die beste Möglichkeit, herauszuschmecken, was in der Flasche steckt: kalt, vier Zentiliter, mit zwei großen Eiswürfeln und einem darüber ausgedrückten Streifen Schale. Er bleibt allerdings süß, daher trinken ihn viele lieber als Bestandteil eines Cocktails statt als eigenständigen Drink. Als Digestif nach dem Essen funktioniert er, wie andere Liköre auch, am besten in einem kleinen Glas.
Häufige Fragen
Was genau ist Triple Sec?
Ein klarer Orangenlikör, hergestellt aus getrockneten Schalen bitterer und süßer Orangen, die in Alkohol eingelegt und destilliert werden, mit Zuckerzusatz. Es handelt sich um eine Gattungsbezeichnung, nicht um eine Marke, daher darf ihn jeder Brenner so nennen. Der Alkoholgehalt liegt je nach Marke grob zwischen 15 und 40 Prozent.
Ist Cointreau dasselbe wie Triple Sec?
Cointreau ist eine Marke und gehört zur Kategorie Triple Sec: klar, aus Orangenschalen und trocken im Geschmack. Aber nicht jeder Triple Sec ist Cointreau. Die Marken unterscheiden sich im Alkoholgehalt, in der Süße und darin, wie viel Bitterorange enthalten ist, daher fällt ein Rezept mit Cointreau mit einer anderen Flasche etwas anders aus.
Was ist der Unterschied zwischen Triple Sec und Grand Marnier?
Triple Sec ist ein klarer Likör auf Basis von neutralem Alkohol und Orangenschale. Grand Marnier basiert auf Cognac, und diese Basis schmeckt man: Er ist vollmundiger und runder, mit einer Holznote, die ein klarer Triple Sec nicht hat. In einem Sidecar oder einer Margarita kann man sie austauschen, aber der Drink schmeckt dadurch deutlich anders.
Kann man Triple Sec pur trinken?
Ja. Schenk vier Zentiliter in ein kleines, gekühltes Glas mit zwei großen Eiswürfeln und drück einen Streifen Orangenschale darüber aus. Er bleibt süß, daher ist er eher ein Digestif im kleinen Glas als ein Getränk, an dem man lange nippt. Die meisten Flaschen landen in der Praxis im Cocktail.
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